Sportgemeinschaft 1909 Kirchhof

Zum Vergessen

Solingen – Das hätte nicht schlechter laufen können. „Es war alles zum Vergessen. Die trainingsfreien Tage sind damit gestrichen“, erklärte Christian Denk, der als Trainer mit der SG 09 Kirchhof ein 18:37 (8:17)-Debakel beim HSV Solingen-Gräfrath erlebte. Auf den 42-Jährigen und seine Mannschaft wartet also noch mehr Arbeit als gedacht, ehe es für sie in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen nach einer Pause am 18. Oktober im Kellerduell beim TuS Lintfort weitergehen wird.

„Wollen die Kurve oben halten“


Solingen – Manchmal ist das Erlebnis wichtiger als das Ergebnis. Dann nämlich, wenn die Leistungskurve nach oben geht und die Saison noch jung ist. So gesehen konnten die Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof aus der denkbaren knappen Niederlage gegen den formstarken 1. FSV Mainz 05 viel Positives ziehen. „Wir wollen die Kurve oben halten“, macht denn auch Trainer Christian Denk vor der Partie beim HSV Solingen-Gräfrath deutlich (Sa. 18.30 Uhr, Klingenhalle Solingen).

Zwischen Lust und Frust

Baunatal – Wer die „Mannschaft der Stunde“ am Rande einer Niederlage hat, der kann nicht allzu viel verkehrt gemacht haben. „Das macht Lust auf mehr, das wären fast Big Points gewesen“, unterstrich denn auch Christian Denk. Der Handball-Trainer der SG 09 Kirchhof, der den 1. FSV Mainz 05 nach deren beiden beeindruckenden Siegen zum Auftakt der 2. Bundesliga entsprechend geadelt hatte. Dessen Team aber trotz einer gereiften Vorstellung mit 30:31 (18:16) unterlag.

Kirchhof sucht Chance gegen erstarkte Mainzerinnen

Baunatal – Für Juliana Wagner war‘s „ein sehr schönes Gefühl.“ Ihr Trainer Christian Denk war auch mit Blick auf die kommenden beiden Aufgaben und die anschließende vierwöchige Spielpause in der 2. Handball-Bundesliga „heilfroh“. Kollektive Erleichterung im Lager der Löwinnen nach dem 29:22-Sieg in Leverkusen. Nachlegen wäre ein ambitioniertes Unterfangen, denn die kommenden beiden Gegner 1. FSV Mainz 05 (Sa. 19 Uhr, Rundsporthalle Baunatal) und HSV Solingen-Gräfrath (19. September, 18.30 Uhr) haben es in sich.