Sportgemeinschaft 1909 Kirchhof

Kirchhof kassiert gegen Bremen neunte Niederlage in Serie

Melsungen – Das war ein Auftritt, der trotz der neunten Niederlage in Folge Mut macht: Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof zeigten sich in der 2. Bundesliga verbessert und boten dem SV Werder Bremen beim 29:34 (18:17) ordentlich Paroli. Bei dem für die Löwinnen aber erneut mehr drin gewesen wäre. „Hinten raus natürlich ärgerlich, weil wir es uns erkämpft haben, dass das Spiel lange eng war“, wie SG-Coach Christian Denk erklärte.

Löwinnen brauchen eine Wende

Kirchhof – Acht Niederlagen in Folge mussten die Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof einstecken. „Es ist ein Lernprozess, der schmerzt“, sagt SG-Coach Christian Denk. Der nun mit seiner Mannschaft bestrebt ist, eine Nullnummer in den verbleibenden Spielen abzuwenden. Dafür gegen den SV Werder Bremen (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) eine Leistungssteigerung seines Teams braucht, das sich gegen den Tabellenzehnten im ersten Vergleich (25:36) geschlagen geben musste.

Lehrstunde für Kirchhof

Nürtingen – Es wurde noch deutlicher als im Hinspiel: Die Partie beim Tabellendritten TG Nürtingen mutierte zur Lehrstunde für die Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof. Beim 18:37 (7:18) bekamen die Löwinnen ihre Grenzen schonungslos aufgezeigt. „Gegen solch‘ einen starken Gegner hatten wir große Probleme im Angriff und konnten uns nur schwer Chancen herausspielen“, wie SG-Coach Christian Denk ernüchternd feststellen musste.

Kirchhof in Nürtingen

Nürtingen – Sie stehen vor der nächsten hohen Hürde in der 2. Bundesliga: Fünf Spieltage vor Schluss sind die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof beim Tabellendritten TG Nürtingen (Sa. 19.30 Uhr, Sporlastic-Arena Nürtingen) gefordert. Die Kräfteverhältnisse sind für den SG-Trainer dementsprechend verteilt. „Das ist ein Spiel, in dem wir eigentlich keine Chance haben. Es gilt für uns, das Beste daraus zu machen“, sagt Christian Denk.

Pressemitteilung

­Lizenzierungsausschuss der Alsco HBF erteilt Lizenzen für die Saison 2026/27

Der Lizenzierungsausschuss der Alsco Handball Bundesliga Frauen (Alsco HBF) hat die Entscheidungen zur Erteilung der Lizenzen für die beiden höchsten deutschen Spieklassen im Handball der Frauen bekanntgegeben. 

 

Dortmund, 13. Mai 2026 

Der Lizenzierungsausschuss der Alsco Handball Bundesliga Frauen, bestehend aus Martin Jäger, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Axel Pick, diplomierter Kaufmann, Rechtsanwalt und amerikanischer Wirtschaftsprüfer sowie HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt, hat über die eingereichten Lizenzanträge zum Spielbetrieb in der Saison 2026/27 entschieden. 

 

Für die kommende Spielzeit erhalten alle elf Erstligisten eine Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 1. Bundesliga für die Saison 2026/27. Ebenso erhalten diejenigen Teams, für die über die Teilnahme an der Relegation ein sportlicher Abstieg noch möglich ist, eine Lizenz für die 2. Bundesliga. 

 

Aus dem Bereich der 2. Alsco HBF hatten mit den Füchsen Berlin, dem HC Leipzig und der TG Nürtingen drei Vereine einen Antrag auf Teilnahme am Spielbetrieb der höchsten Spielklasse gestellt. Die Füchse Berlin und der HC Leipzig erhalten vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation eine Lizenz für die 1. Bundesliga. Der TG Nürtingen konnte aufgrund der Nichterfüllung infrastruktureller Kriterien in Bezug auf die beantragte Spielstätte keine Lizenz für die 1. Bundesliga erteilt werden. 

 

Den sechzehn Zweitligisten konnte vom Lizenzierungsausschuss in allen Fällen eine Lizenz für die Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Alsco HBF in der Saison 2026/27 erteilt werden. Ebenso erhält der SV Todesfelde, Meister der Staffel Nord in der 3. Liga, die Zweitliga-Lizenz für die kommende Spielzeit und steht somit als Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest. 

 

Der Lizenzierungsausschuss prüft im Sinne eines integren und fairen Wettbewerbs finanzielle, rechtliche und personelle Kriterien sowie Kriterien in Bezug auf die Spielstätten. Dabei wurde das Lizenzierungsverfahren im Vergleich zu den Vorjahren erweitert. “Uns war es wichtig, gerade im Hinblick auf den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit die Prüfung der Lizenzanträge zu intensivieren,” fasst HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt die Anpassung des Lizenzierungsprozesses zusammen. “Besonders in den Bereichen des Sponsorings und der Finanzierung des Spielbetriebs werden von den Lizenznehmern noch detailliertere Aufstellungen und Nachweise gefordert.” 

 

Im Zusammenhang mit der Prüfung hat der Lizenzierungsausschuss einigen Bewerbern gemäß der Lizenzierungsordnung Auflagen erteilt. 

 

Weitere Informationen zur Alsco HBF erhalten Sie unter www.alsco-hbf.de .


Quelle: Alsco Bundesliga der Frauen vom 13.05.2026

SG 09 Kirchhof verstärkt Trainerteam mit Stephan „Mopsi“ Nocke

Die SG 09 Kirchhof verstärkt ihr Trainerteam zur kommenden Saison mit Stephan „Mopsi“ Nocke. Der erfahrene Torwarttrainer wird künftig insbesondere den Bereich Torwarttraining verantworten und seine langjährige Expertise im Frauen- und Männerhandball einbringen.


Nocke ist Inhaber der B-Lizenz, DHB-Torwarttrainer sowie Träger des EHF-Torwarttrainer-Diploms. Aktuell arbeitet er beim Drittligisten SFN Vechta im Frauenbereich und war zuvor unter anderem für die HSG Bad Wildungen, den ASV Hamm-Westfalen, TUSEM Essen sowie weitere Zweit- und Drittligisten tätig. Darüber hinaus arbeitete er als Videoanalyst für mehrere ausländische U-Nationalmannschaften und coacht europaweit Torhüterinnen und Torhüter individuell.


Christian Denk freut sich über die Verpflichtung:

„Wir wollten uns unbedingt im Trainerteam und besonders im Bereich unserer Torhüterinnen verbessern. Dafür haben wir wirklich überregional Ausschau gehalten und uns am Ende mit Stephan Nocke geeinigt. Die Gespräche waren von Anfang an super interessant. Stephan bringt enorm viel Erfahrung aus dem Männer- und Frauenbereich mit und ist ein absolut handballverrückter Mensch.“


Besonders überzeugt habe den Verein Nockes moderner Trainingsansatz und seine Stärke in der Entwicklung junger Talente.

„Er wird viele neue Methoden in unser Training einbringen. Gerade die Förderung junger Spielerinnen passt perfekt zu den Werten der SG 09 Kirchhof. Zudem ist es ein großer Vorteil, dass Stephan aktuell bereits im Frauenhandball der 3. Liga arbeitet. Wir wollen ihn deshalb auch eng in unser Bundesliga-Team der A-Jugend integrieren. Wir sind sicher, dass er unser Team fachlich und menschlich bereichern wird“, so Denk weiter.


Auch Stephan Nocke blickt mit großer Vorfreude auf seine neue Aufgabe:

„Kirchhof ist ein Verein mit großer Tradition und klaren Werten, mit denen ich mich voll identifizieren kann. Gleichzeitig wollte ich unbedingt zurück in den Profibereich. Besonders reizt mich die Zusammenarbeit mit unseren beiden neuen Torfrauen aus dem Ausland, aber auch mit den bereits vorhandenen Torfrauen aus der eigenen Jugend.“