
Zwischen Lust und Frust
Baunatal – Wer die „Mannschaft der Stunde“ am Rande einer Niederlage hat, der kann nicht allzu viel verkehrt gemacht haben. „Das macht Lust auf mehr, das wären fast Big Points gewesen“, unterstrich denn auch Christian Denk. Der Handball-Trainer der SG 09 Kirchhof, der den 1. FSV Mainz 05 nach deren beiden beeindruckenden Siegen zum Auftakt der 2. Bundesliga entsprechend geadelt hatte. Dessen Team aber trotz einer gereiften Vorstellung mit 30:31 (18:16) unterlag.

Kirchhof sucht Chance gegen erstarkte Mainzerinnen
Baunatal – Für Juliana Wagner war‘s „ein sehr schönes Gefühl.“ Ihr Trainer Christian Denk war auch mit Blick auf die kommenden beiden Aufgaben und die anschließende vierwöchige Spielpause in der 2. Handball-Bundesliga „heilfroh“. Kollektive Erleichterung im Lager der Löwinnen nach dem 29:22-Sieg in Leverkusen. Nachlegen wäre ein ambitioniertes Unterfangen, denn die kommenden beiden Gegner 1. FSV Mainz 05 (Sa. 19 Uhr, Rundsporthalle Baunatal) und HSV Solingen-Gräfrath (19. September, 18.30 Uhr) haben es in sich.

Löwinnen feiern 29:22-Sieg in Leverkusen – Grimm schreibt ihr Märchen weiter
Leverkusen – Dieses Siegestänzchen hatte es in sich. Völlig losgelöst herzten sie sich, die Spielerinnen der SG 09 Kirchhof. Wollten ihr Glück mit jeder und jedem im Team der Löwinnen teilen. 13 Niederlagen in Serie hatten sie saisonübergreifend in der 2. Handball-Bundesliga kassiert. Den letzten Sieg am 22. Februar beim 35:24 gegen den TuS Lintfort gefeiert. Jetzt aber untermauert der 29:22 (15:14)-Erfolg beim TSV Bayer 04 Leverkusen, dass Kirchhof in dieser Spielzeit den Klassenerhalt auch sportlich klar machen kann.

Freundinnen Koltschenko und Sauerwald spielen erstmals gegeneinander
Kirchhof – Nur die Wortwahl ist anders beim identischen Saisonziel. Die einen (SG 09 Kirchhof) peilen den Klassenerhalt an, die anderen (TSV Bayer 04 Leverkusen) wollen am Ende in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen keinen Abstiegsplatz belegen. Da beide Klubs zum Auftakt erwartbare und hohe Niederlagen kassiert haben, wird das direkte Duell am Sonntag (16 Uhr, Ostermann-Arena) richtungsweisend.













