Darum gibt es keine Absteiger aus der 2. Liga der Frauen
Der Abstiegskampf in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen ist entschieden. Letztlich muss kein Team die Liga verlassen. Dabei gibt es einen sportlichen Aufsteiger aus der 3. Liga.
Anfang März wurden die Lizenzanträge für die Teilnahme an der 1. und 2. Handball-Bundesliga der Frauen gestellt. Damit war klar, dass die HB Ludwigsburg ab der kommenden Saison nicht mehr zum Kreis der obersten beiden Topligen im deutschen Handball gehören wird.
Lizenzanträge: HBF künftig ohne Ludwigsburg
Um die Normstärke von 12 Mannschaften im Oberhaus zu erreichen, kommt als Ersatz für den noch zu ermittelnden Zweitliga-Meister kein Erstligist herunter. Aktuell führt der HC Leipzig acht Spieltage vor Saisonende das Feld mit 39:5 Zählern an, dahinter kämpfen der HC Rödertal, die TG Nürtingen und die Füchse Berlin (je 36:8) um die Plätze.
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Die Rödertalbienen sind allerdings nicht aufstiegsberechtigt. So könnte am Ende auch der Ligadritte in die Relegation gegen den Elften aus der 1. Liga antreten. Und sollte der HCR sogar Meister werden, würde Platz 2 den Direktaufstieg bringen.
Todesfelde einziger sportlicher Aufsteiger
Konsequenzen gibt es im Tabellenkeller, denn neben dem Nord-Meister SV Todesfelde hatten nur die TSG 1893 Leihgestern und die HSG Bad Wildungen Vipers aus der Reihe der Drittligisten einen Lizenzantrag eingereicht.
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Todesfelde wird - vorbehaltlich der Lizenzerteilung - dafür sorgen, dass das Unterhaus auch in der kommenden Spielzeit mit der Normstärke von 16 Mannschaften gespielt werden kann. Dadurch reduzierte sich schon die Anzahl der Absteiger.
Warum kein Zweitligist absteigen kann
Leihgestern kann aber nach dem 37:43 gegen den Thüringer HC II nicht mehr den 1. FC Köln und die PSV Recklinghausen abfangen. Gegen beide Teams hat man zwei Spieltage vor Saisonende vier Zähler Rückstand und den direkten Vergleich verloren.
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Auch für die Bad Wildungen Vipers gibt es nach dem 27:34 gegen die HSG Bensheim/Auerbach II keine Hoffnung mehr, die Nordhessinnen sind gar sechs Zähler im Hintertreffen, nachdem Köln gegen den Spitzenreiter Mainz-Bretzenheim gewinnen konnte und auch Recklinghausen mit Schlusslicht Aldekerk keine Mühe hatte. Und aus der Staffel Süd wollte niemand hoch, als Meister stehen die Kurpfalz Bären fest.
Damit können dann auch Bayer Leverkusen, die SG 09 Kirchhof und der TuS Lintfort, die schon mindestens fünf Zähler Rückstand auf die regulären Nichtabstiegsplätze haben, mit einer weiteren Spielzeit in der 2. Handball-Bundesliga planen.
Quelle handball-world.news














