Sportgemeinschaft 1909 Kirchhof

Kirchhof II kanzelt Körle/Guxhagen ab

Schwalm-Eder – Der Torexpress des Kirchhofer Juniorteams rollt weiter: Auch im Nachbarschaftsduell gegen die FSG Körle/Guxhagen behielt die SG-Reserve die Oberhand – und das gar in aller Deutlichkeit.

Kirchhof hält in Regensburg lange mit und verliert am Ende zu deutlich

Regensburg – Der Geist war willig, das Fleisch am Ende etwas zu schwach. 45 Minuten lang durften die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof auf einen Coup in der Hauptstadt der Oberpfalz hoffen. Doch anstatt den so wichtigen Sieg im Kellerduell über den TuS Lintfort veredeln zu können, unterlagen die um den Klassenerhalt kämpfenden Löwinnen in der 2. Bundesliga beim Tabellensechsten ESV 1927 Regensburg mit 23:31 (15:17).

Ein sehr emotionales Spiel

Steißlingen – Ein Sieg blieb den Handballerinnen der SG 09 Kirchhof zwar auch im letzten Spiel der Meisterrunde verwehrt. Für die Löwinnen endet dennoch eine erfolgreiche Saison in der A-Jugend-Bundesliga, in der sie den Sprung unter die zwölf besten Mannschaften in Deutschland geschafft haben. Der Traum vom Viertelfinale war nach fünf Niederlagen bereits vorzeitig ausgeträumt. Zum Abschluss boten sie dem Tus Steißlingen im Rückspiel beim 30:32 (15:16) noch mal einen großen Kampf.

Kirchhof mit Rückenwind

Kirchhof – Ehre, wem Ehre gebührt. Der 35:24-Sieg der SG 09 Kirchhof über den TuS Lintfort hatte nicht nur zwei eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt für die Löwinnen zur Folge, sondern auch eine Auszeichnung. Chantal Reimbold wurde nach der bis dato besten Leistung ihrer Karriere von der Handball-Bundesliga zur Spielerin der Woche gekürt. Ein Grund mehr, gestärkt ins kommende Spiel der 2. Liga beim ESV 1927 Regensburg (Sa. 18.30 Uhr) zu gehen.

Gesundheit ist die beste Grundlage

Ich wünsche uns: Freude und Energie

Liebe Spielerinnen, liebes Team ums Team, liebe Fans der SG 09 Kirchhof, mit dem Beginn des Frühlings wächst neue Zuversicht für die kommenden Wochen dieser Saison. Die Mannschaft zeigt Woche für Woche großen Einsatz, starken Zusammenhalt und

beeindruckende Leidenschaft – beste Voraussetzungen, um in den noch ausstehenden Spielen das gemeinsame Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Mein Dank gilt den Spielerinnen, dem gesamten Team im Hintergrund und unseren Fans, deren Unterstützung in der Halle eine besondere Kraft entfaltet. Ich wünsche uns allen eine faire, verletzungsarme und erfolgreiche

weitere Saison. Gerade in dieser intensiven Zeit möchte ich auch alle Beteiligten daran erinnern, wie wichtig ein achtsamer

Umgang mit der eigenen Gesundheit ist – sei es durch ausreichende Regeneration, gute Ernährung, Bewegung im Alltag oder kleine Pausen zur Erholung. Gesundheit ist die Grundlage für Leistungsfähigkeit auf dem Spielfeld

ebenso wie für Freude und Energie im Alltag.


Herzliche Grüße

Eure Mannschaftsärztin der SG 09 Kirchhof

Lotta Jacob

05.03.2026

Handball steht für mich an erster Stelle

Hallo liebe Kirchhof-Fans,


ich möchte euch heute insbesondere von meinem letzten Wochenende, beginnend mit dem B-Jugendspiel am Freitag, den 27. Februar berichten.


Heimspiel B-Jugendspiel gegen HSV Magdeburg:

Mein Team und ich haben uns wie immer zwei Stunden vor dem Spiel an der Halle getroffen und einen kleinen Spaziergang gemacht. Danach hat sich jeder individuell aufs Spiel vorbereitet, wie z.B. sich umgezogen oder die Haare gebunden. Für mich ist es sehr wichtig, zu Beginn des Spiels

einen festen und ordentlichen Zopf zu haben. 55 Minuten vor dem Spiel stand die Spielbesprechung an, bei der wir alles Wichtige über den Gegner, HSV Magdeburg, und über das, was wir uns für das Spiel vornahmen, besprochen haben. Dass Magdeburg eine sehr gute Mannschaft ist, obwohl sie in der Tabelle ganz unten stehen, hat sich dann während des Spieles gezeigt. Die Spielerinnen hatte einen eisernen Willen zu gewinnen. Dies war sicher ein Grund dafür, dass sie noch lange mithalten konnten, bis wir uns endgültig in der 52. Minute absetzten und mit 33:29 gewannen. Dennoch war es ein sehr anstrengender und hart umkämpfter Sieg. In den nächsten Spielen wollen wir an unsere Leistung anknüpfen, wo wir aufgehört haben. Denn wir haben tatsächlich noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz und damit auch die Möglichkeit auf das Bundesligaticket für die zukünftige B-Jugend, was natürlich für den Verein herausragend wäre. Zudem würde den zukünftigen B-Jugendspielerinnen der Jahrgänge 2010 und 2011 eine Quali erspart bleiben.


Trainingswoche bei den Damen:

Am folgenden Tag habe ich die Damenmannschaft zum Auswärtsspiel in Regensburg begleitet, um sie vor Ort zu unterstützen. Da ich auch in dieser Woche im Training der Damen mit trainierte und ebenso an der Videobesprechung teilnahm, war es für mich besonders spannend, das Auswärtsspiel anzuschauen. Generell bringt mich das wöchentliche Training der Damen enorm weiter. Zum einen kann ich von ihnen sehr viel lernen und mir einiges abschauen, zum Anderen kann ich mich persönlich weiterentwickeln, wenn ich drei bis vier mal pro Woche mit den Damen trainiere, gegen deren Abwehr spiele oder verteidigen muss. 



A-Jugendspiel TuS Steißlingen am Bodensee:

Nach dem Spiel in Regensburg fuhren die beiden Perspektivspielerinnen Emilia und Juliana, das Trainerteam und ich mit dem Kleinbus nach Steißlingen, wo wir nach einer vierstündigen Fahrt erschöpft ankamen und im Hotel übernachteten. Nach dem Frühstück trafen wir uns mit den 

A-Jugendspielerinnen am Bodensee, die in der Zwischenzeit mit einem großen Bus angereist waren. Direkt am See haben wir noch ein paar schöne Fotos gemacht und den Ausblick genossen. Um ca. 13 Uhr kamen wir dann an der Halle an und haben uns für das letzte Spiel in der A-Jugend gegen TuS Steißlingen spielfertig gemacht. Da einige Spielerinnen zeitgleich beim Juniorteam spielten, sind wir mit nur 9 Feldspielerinnen angetreten, wobei sich zu Beginn des Spiels gleich zwei wichtige Spielerinnen verletzten. Somit war der Einsatz von jeder Spielerin gefragt und alle haben bis zum Ende ihr Bestes gegeben. Leider mussten wir uns mit einem Spielstand von 32:30 geschlagen geben. Mit Stolz können wir dennoch sagen, dass wir in dieser Saison Großes erreicht haben, die Meisterrunde! Für mich ist es jedoch schade, dass die Saison so früh endet und ich keine Spiele mehr mit meinen Teamkolleginnen der A- Jugend habe. 

Kilometerweite Fahrten Woche für Woche:

Unmittelbar nach dem Spiel sind wir unsere siebenstündige Heimfahrt angetreten. Auch wenn ich es gewöhnt bin, Woche für Woche so viele Kilometer zu fahren, hat mir dieses Wochenende mit über 1.200 gefahrenen Kilometern gezeigt, wie anstrengend es doch sein kann. Ich war durch den Handball schon an einigen Orten in Deutschland. Dennoch gehört zu den langen Busfahrten auch das Organisatorische und der Aufwand dazu. 



Doppelspiel von klein auf - Kombination von Schule und Handball:

Da ich schon seit der E-Jugend immer am Wochenende in zwei Mannschaften spiele, ist es für mich schon Routine, am Wochenende gleich zweimal gefordert zu sein. Auch wenn dies sehr anstrengend sein kann, bringt mich das enorm weiter und ich freue mich auf jedes einzelne Spiel. Schulisch gesehen ist es manchmal nicht ganz einfach am Wochenende zu lernen, wenn man in der Woche darauf mehrere Arbeiten schreibt. Schon viele Male musste ich im Bus lernen, aber auch das ist machbar. Für mich geht Handball vor Schule und steht damit neben meiner Familie und Freunde an erster Stelle. Ich investiere sehr viel Zeit in diesen Sport, aber nur, weil er mir so viel Freude bereitet.


Freundschaften:

Durch Handball habe ich liebe Menschen kennengelernt, viele davon schon seit der E-Jugend wie Emilia und Mirja. Aber auch im Laufe der Jahre sind weitere Freundschaften hinzugekommen, die mir viel bedeuten. Die vielen Trainingseinheiten, Spieltage, Handballcamps, Ausflüge und das gemeinsame Theaterstück sowie die gemeinsame Zeit mit unserem Trainer- und Betreuerteam haben dazu beigetragen, dass wir uns innerhalb der Mannschaft so gut verstehen. Gemeinsam haben wir unvergessliche Momente erlebt, an die wir uns alle auch in Zukunft gerne erinnern werden. 


Mein wichtigster Sieg:

Ein Moment, den ich sicher nie vergessen werde, war beispielsweise der Sieg gegen TuS Steißlingen mit der B-Jugend im letzten Jahr. Zusammen haben wir vor Heimkulisse gewonnen und sind somit ins Viertelfinale eingezogen. Es war ein sehr emotionales Spiel. Die Freude nach dem Sieg war unbeschreiblich. Alle Spieler lagen sich mit Freudentränen in den Armen. Keiner hätte erwartet, dass wir so weit kommen würden. Aber natürlich gehören auch Niederlagen zu unserem Sport dazu. 


Bitterste Niederlage:

Meine bitterste Niederlage ist gar nicht so lange her. Vor ein paar Wochen spielte ich in der Stadtsporthalle mit der A-Jugend gegen HSG Stuttgart-Metzingen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch die Chance ins Viertelfinale zukommen. Am Ende haben wir mit einem einzigem Tor verloren. Zusätzlich zur knappen Niederlage war es das letzte Heimspiel der A-Jugend in dieser Mannschaftskonstellation. Nach dem Spiel war jeder von uns sehr traurig und die ein oder andere Träne ist geflossen. Für den 2007er- Jahrgang war dies das letzte Heimspiel in der Jugend. Das bedeutete für mich auch das Letzte mit meiner Schwester. Diese Saison endet bei mir leider sehr früh im Gegensatz zum letztem und vorletztem Jahr. Deshalb möchte ich die mir verbleibenden Spiele ganz besonders genießen. 


Letztes Heimspiel mit der B-Jugend:

Dabei freue ich mich vor allem auf unser letztes Heimspiel in der B-Jugend am 21. März um 13:30 Uhr. Unser Gegner wird der VfL Herford sein. Im Hinspiel haben wir mit zwei Toren gewonnen. Dieses Spiel war besonders spannend, wir haben uns einen richtigen Kampf geliefert. Ich hoffe, dass wir unsere Leistung am kommenden Heimspiel wiederholen können und ihr, liebe Kirchhof-Fans, uns Spielerinnen wieder in der vollen Halle unterstützt.



Eure Helena 

05.03.2026