Sportgemeinschaft 1909 Kirchhof

Christian Denk bleibt Cheftrainer

Die SG 09 Kirchhof stellt die sportlichen Weichen für die Zukunft und verlängert den Vertrag mit Cheftrainer Christian Denk unbefristet. Damit setzt der Verein ein deutliches Signal für Kontinuität, Vertrauen und nachhaltige Entwicklung im Damen- und Jugendhandball.

Kirchhof ist Klassenerhalt sicher

Großröhrsdorf – Das ging jetzt fix: Unmittelbar nach ihrer 23:36 (10:16)-Niederlage beim HC Rödertal ploppten die Ergebnisse der 3. Liga Mitte auch auf den Handys der Verantwortlichen und Spielerinnen des Handball-Zweitligisten SG 09 Kirchhof auf. Mit der Konsequenz, dass dort weder die HSG Bad Wildungen noch die TSG Leihgestern aufsteigen werden. Somit hat Kirchhof wie alle Konkurrenten den Klassenerhalt sportlich sicher – acht Spieltage vor Saisonende.

Den Löwinnen droht ein Bienenstich

Kirchhof – Wenn Bienen sich in der Natur mit Löwinnen messen, sind die Rollen klar verteilt. Das gilt auch für den Handball – nur eben umgekehrt. Als krasse Außenseiterinnen treten die Löwinnen der SG 09 Kirchhof in der 2. Bundesliga bei den Rödertalbienen des HC Rödertal an (Sa. 18.30 Uhr, Drei-Felder-Sporthalle Großröhrsdorf).

Kirchhof unterliegt Mainz trotz Vier-Tore-Führung noch mit 32:36

Melsungen – Das war eine ärgerliche Niederlage: Für die Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof war in der Partie gegen den FSV Mainz mehr drin. Nach einer Vier-Tore-Führung mussten sie sich dem Tabellenachten aber noch mit 32:36 (16:15) geschlagen geben. „Das tut echt weh. In den entscheidenden Phasen hat uns die taktische Disziplin gefehlt“, monierte SG-Coach Christian Denk.

Darum gibt es keine Absteiger aus der 2. Liga der Frauen


Der Abstiegskampf in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen ist entschieden. Letztlich muss kein Team die Liga verlassen. Dabei gibt es einen sportlichen Aufsteiger aus der 3. Liga.


Anfang März wurden die Lizenzanträge für die Teilnahme an der 1. und 2. Handball-Bundesliga der Frauen gestellt. Damit war klar, dass die HB Ludwigsburg ab der kommenden Saison nicht mehr zum Kreis der obersten beiden Topligen im deutschen Handball gehören wird.

Lizenzanträge: HBF künftig ohne Ludwigsburg

Um die Normstärke von 12 Mannschaften im Oberhaus zu erreichen, kommt als Ersatz für den noch zu ermittelnden Zweitliga-Meister kein Erstligist herunter. Aktuell führt der HC Leipzig acht Spieltage vor Saisonende das Feld mit 39:5 Zählern an, dahinter kämpfen der HC Rödertal, die TG Nürtingen und die Füchse Berlin (je 36:8) um die Plätze.

Formaler Fehler: HC Rödertal verpasst Zulassung für 1. Bundesliga

Die Rödertalbienen sind allerdings nicht aufstiegsberechtigt. So könnte am Ende auch der Ligadritte in die Relegation gegen den Elften aus der 1. Liga antreten. Und sollte der HCR sogar Meister werden, würde Platz 2 den Direktaufstieg bringen.

Todesfelde einziger sportlicher Aufsteiger

Konsequenzen gibt es im Tabellenkeller, denn neben dem Nord-Meister SV Todesfelde hatten nur die TSG 1893 Leihgestern und die HSG Bad Wildungen Vipers aus der Reihe der Drittligisten einen Lizenzantrag eingereicht.

HBF-Lizenzen: Dorfklub plant Aufstiegsfeier

Todesfelde wird - vorbehaltlich der Lizenzerteilung - dafür sorgen, dass das Unterhaus auch in der kommenden Spielzeit mit der Normstärke von 16 Mannschaften gespielt werden kann. Dadurch reduzierte sich schon die Anzahl der Absteiger.

Warum kein Zweitligist absteigen kann

Leihgestern kann aber nach dem 37:43 gegen den Thüringer HC II nicht mehr den 1. FC Köln und die PSV Recklinghausen abfangen. Gegen beide Teams hat man zwei Spieltage vor Saisonende vier Zähler Rückstand und den direkten Vergleich verloren.

Crowdfunding ermöglicht den Traum vom Aufstieg in die 2. Liga

Auch für die Bad Wildungen Vipers gibt es nach dem 27:34 gegen die HSG Bensheim/Auerbach II keine Hoffnung mehr, die Nordhessinnen sind gar sechs Zähler im Hintertreffen, nachdem Köln gegen den Spitzenreiter Mainz-Bretzenheim gewinnen konnte und auch Recklinghausen mit Schlusslicht Aldekerk keine Mühe hatte. Und aus der Staffel Süd wollte niemand hoch, als Meister stehen die Kurpfalz Bären fest.

Damit können dann auch Bayer Leverkusen, die SG 09 Kirchhof und der TuS Lintfort, die schon mindestens fünf Zähler Rückstand auf die regulären Nichtabstiegsplätze haben, mit einer weiteren Spielzeit in der 2. Handball-Bundesliga planen.


Quelle handball-world.news