Alles aus Liebe
Kirchhof muss ohne Sauerwald und Martin planen – Adam geht ebenfalls
Kirchhof – Für viele Sportler ist die eigene Mannschaft wie eine zweite Familie. Eine Herzensangelegenheit, dem vieles untergeordnet wird. Bei Handball-Zweitligist SG 09 Kirchhof tragen seit Jahrzehnten einige dieser leidenschaftlichen Menschen den Namen Horn oder Denk. Auch Marie Sauerwald ist ein Paradebeispiel für den Weg der Löwinnen. Diesen wird die Kapitänin nach dieser Saison jedoch verlassen. Ebenso wie Charlotta Martin und Fiona Adam.
„Sport ist nicht immer alles, daher haben wir in solchen Fällen volles Verständnis, auch wenn es natürlich sportlich und menschlich große Verluste sind“, erklärt SG-Coach Christian Denk, der somit in der kommenden Spielzeit nach Gabriela Vrabie (wegen des Wechsels von MT-Profi Amine Darmoul als ihrem Freund nach Stuttgart) mit Sauerwald und Martin auf drei Spielerinnen verzichten muss, die ihre private Zukunft mit dem jeweiligen Partner planen.
Im Falle der Linksaußen heißt der Grund Julian Fuchs. Der 25-Jährige zählt zu einer ganzen Reihe an erstklassig bei den MT Talents ausgebildeten Handballern, auf die Nachbar Melsungen im Männerbereich nicht ernsthaft in der Bundesliga setzte. Inzwischen aber ist der 25-Jährige in der 1. Liga angekommen und mit einem Vertrag bis 2029 beim Bergischen HC ausgestattet. In der Region Solingen und Wuppertal sucht Sauerwald daher nun nach einem neuen Verein. Was ihr ein Leichtes sein dürfte, weil sie nicht nur in der Deckung über Qualitäten verfügt, sondern vor allem beim Abschluss mit Traumtoren aus schier unmöglichen Winkeln eine deutliche Weiterentwicklung zu bieten hat.
„Nach drei Jahren Fernbeziehung freue ich mich auf etwas Neues, auch wenn ich in Melsungen und bei Kirchhof ansonsten alles habe. Es ist mir eine riesige Ehre, dass ich Kapitänin meiner Mannschaft sein darf“, erklärt die 22-Jährige, die von den Minis an in jeder Mannschaft der SG 09 gespielt hat, die es gibt. Da sie ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei B. Braun im Sommer abschließen wird, sei nach dieser Saison der perfekte Zeitpunkt für einen Neuanfang.
Nicht minder emotional wird der geplante Wechsel für Torfrau Martin. „Kirchhof war der krasseste Step bislang. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden und bin dankbar für diese Chance, weil Christian beim Probetraining damals etwas in mir gesehen hat“, erklärt die 20-Jährige. Martin war 2024 mit dem Abi in der Tasche und zwei Koffern im Zug aus Berlin gewechselt. Um sich auf Anhieb im Tor zu profilieren und ihren Anteil am überraschenden Aufstieg unter Coach Sascha Heiligenstadt zu haben. In dieser Spielzeit bildet sie mit Lena Schmid ein harmonierendes Duo, in dem sie die Nummer zwei ist und zudem weiterhin im Juniorteam der Löwinnen verlässlich pariert.
Die Zukunft der 20-Jährigen wird ab Sommer in Hamburg stattfinden. „Meiner Traumstadt“, wie sie betont. Mit ihrem Traummann, denn aus ihrem Verlobten wird ab Samstag ihr Ehemann. Eine Hochzeit am spielfreien Wochenende. Florian Börner ist ihr Auserwählter, der als Schiedsrichter dem DHB-Perspektivkader angehört und den es beruflich in die Hansestadt verschlagen hat. „Bis zum Saisonende werde ich weiter Vollgas geben, damit meine Kirchhof-Mädels weiterhin 2. Liga spielen können“, betont Martin, die in Hamburg ein duales Studium aufnehmen möchte und sich noch nicht entschieden hat, wie es mit Handball weitergehen soll.
Konkretere Pläne verfolgt da Fiona Adam. „Ich konnte mich in Kirchhof leider wenig weiterentwickeln, auch aufgrund der sehr wenigen Spielzeit. Ich habe aber eine sehr tolle Zeit hier, denn wir haben einen tollen Zusammenhalt, daher habe ich mich immer sehr wohlgefühlt“, erklärt die 21-Jährige, die ihre Option gezogen hat, dass ihr Vertrag im Sommer bei den Löwinnen endet. Weiter Handball spielen werde sie definitiv, lässt aber ihr Ziel noch offen. Die Linkshänderin war 2025 von der HSG Bad Wildungen gekommen, reifte zuvor seit 2015 beim HSV Solingen-Gräfrath, Bergischen HC und BV Borussia Dortmund. Kirchhof ist folglich auf der Suche nach drei Nachfolgerinnen. Am liebsten nach Handballerinnen, die langfristig eine sportliche Heimat suchen.
Quelle: HNA vom 11.03.2026
Fotos: Artur Schöneburg
Gesundheit ist die beste Grundlage
Ich wünsche uns: Freude und Energie
Liebe Spielerinnen, liebes Team ums Team, liebe Fans der SG 09 Kirchhof, mit dem Beginn des Frühlings wächst neue Zuversicht für die kommenden Wochen dieser Saison. Die Mannschaft zeigt Woche für Woche großen Einsatz, starken Zusammenhalt und
beeindruckende Leidenschaft – beste Voraussetzungen, um in den noch ausstehenden Spielen das gemeinsame Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Mein Dank gilt den Spielerinnen, dem gesamten Team im Hintergrund und unseren Fans, deren Unterstützung in der Halle eine besondere Kraft entfaltet. Ich wünsche uns allen eine faire, verletzungsarme und erfolgreiche
weitere Saison. Gerade in dieser intensiven Zeit möchte ich auch alle Beteiligten daran erinnern, wie wichtig ein achtsamer
Umgang mit der eigenen Gesundheit ist – sei es durch ausreichende Regeneration, gute Ernährung, Bewegung im Alltag oder kleine Pausen zur Erholung. Gesundheit ist die Grundlage für Leistungsfähigkeit auf dem Spielfeld
ebenso wie für Freude und Energie im Alltag.
Herzliche Grüße
Eure Mannschaftsärztin der SG 09 Kirchhof
Lotta Jacob
05.03.2026

04.03.2026
Alsco HBF:
Lizenzierungsunterlagen für die Saison 2026/27 eingereicht


Fristgerecht haben die Erst- und Zweitligisten ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren zur kommenden Saison 2026/27 bei der Alsco Handball Bundesliga Frauen (Alsco HBF) eingereicht.
Für eine Teilnahme in der höchsten deutschen Spielklasse haben alle 11 Vereine, die die aktuelle Saison in der Alsco HBF bestreiten, ihre Lizenzunterlagen fristgerecht abgegeben. Aus der 2. Alsco HBF haben mit den Füchsen Berlin, dem HC Leipzig und der TG Nürtingen drei Teams ebenfalls einen Antrag zur Teilnahme am Spielbetrieb in der 1. Bundesliga gestellt.
Ebenso haben alle 16 Zweitligisten fristgerecht die Lizenzunterlagen zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Alsco HBF in der Saison 2026/27 eingereicht. Aus der 3. Liga haben mit der HSG Bad Wildungen, dem SV Todesfelde und der TSG 1893 Leihgestern drei Vereine als potenzielle Aufsteiger einen Lizenzantrag für die 2. Bundesliga gestellt. Zusätzlich zur Lizenzprüfung sehen die Durchführungsbestimmungen des DHB für den Spielbetrieb der 3. Ligen vor, dass potenzielle Aufsteiger ihre Staffel auf dem ersten oder zweiten Platz beenden.
Durch das Ausscheiden der HB Ludwigsburg aus dem Bereich der Bundesligen steht fest, dass sich die Anzahl der Absteiger aus der 2. Alsco HBF reduziert. So steigen, vorbehaltlich der letztendlichen Lizenzentscheidungen und der sportlichen Qualifikation der Drittliga-Teams, zum Ende der Saison 2025/26 nur die beiden Tabellenletzten der 2. Bundesliga ab.
Der Lizenzierungsausschuss der Alsco Handball Bundesliga Frauen entscheidet bis Mitte Mai über die Lizenzierungsanträge. Der Ausschuss besteht aus Axel Pick, Dipl.-Kfm., US-Certified Public Accountant und Rechtsanwalt, Martin Jäger, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, sowie Christoph Wendt, Geschäftsführer der Alsco HBF.
Quelle: HBF Website vom 03.03.2026

Wir sind so stolz auf unser Team und unsere Spielerin
Chantal Reimbold
Wir gratulieren zu der tollen Leistung;
Spielerin der Woche
2.Alsco Bundesliga der Frauen💚
24.02.2026
Meine ersten Wochen und Monate bei der SG 09 Kirchhof
Die ersten Wochen und Monate bei der SG 09 waren für mich etwas ganz Besonderes. Ein Vereinswechsel bringt immer viele Veränderungen mit sich. Das bedeutet: neues Umfeld, neue Abläufe, neue Menschen. Umso schöner ist es für mich, sagen zu können, dass ich mich von Anfang an unglaublich wohlgefühlt habe und, dass ich den Schritt aus meiner Handballpause bislang sehr genieße. Die Mannschaft hat mich wirklich super aufgenommen.
Schon in den ersten Tagen hatte ich das Gefühl, dazuzugehören. Es ist nicht selbstverständlich, so schnell so offen und herzlich aufgenommen zu werden, und genau das bedeutet mir sehr viel. Das macht es einfach, mit Freude und Motivation ins Training zu gehen und alles zu geben. Auch persönlich habe ich das Gefühl, dass ich mich in den letzten Wochen handballerisch schon weiterentwickelt habe. Das Training fordert mich, bringt mich aber gleichzeitig weiter. Ich merke, dass ich sicherer werde und mich insgesamt wohler auf dem Feld fühle. Diese Entwicklung motiviert mich extrem, weiter hart zu arbeiten, um alles für das Team geben zu können. Was mir ebenfalls sehr wichtig ist: Ich wurde nicht nur von der Mannschaft super aufgenommen, sondern auch vom Trainerteam und vom Vorstand. Ich fühle mich wertgeschätzt, unterstützt und habe das Gefühl, dass man mir vertraut. Das gibt mir Sicherheit und hilft mir dabei, mich voll auf meine Leistung zu konzentrieren und hat mir zusätzlich den Spaß am Handball zurückgegeben. Mein persönliches Ziel für die Saison ist ganz klar der Klassenerhalt. Ich habe riesige Lust darauf, das gemeinsam mit der Mannschaft zu schaffen.
Ich glaube an uns als Team und daran, dass wir das erreichen können, wenn wir weiter so zusammenarbeiten und füreinander kämpfen und auch bei Rückschlägen uns nicht unterkriegen lassen und immer weiter machen. Ich bin einfach sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein und freue mich auf alles, was noch kommt.
Eure Luisa
Handball ist für mich was Besonderes
-
Im Interview "Juliana Wagner"
„Du hast schon mit 16 in der 2. Liga debütiert und bist jetzt mit 18 eine der besten Torschützinnen der Liga. Was hat sich seit dem ersten Spiel für dich am meisten verändert?“
„Seit meinem Debüt vor 2 Jahren hat sich sehr viel verändert. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren durch die unzähligen Trainingseinheiten im Team, aber auch Athletik- und individuelles Wurftraining, welches oft montags freiwillig stattfand, immer
mehr weiterentwickelt. Ich habe kein Training ausgelassen, weil ich wusste, mein großes Ziel, in der Bundesliga zu spielen, war zwar schon fast greifbar, aber noch so weit weg. Ich musste in vielen Bereichen, wie im körperlichen und athletischen Bereich,
stark arbeiten, aber auch an meinen Würfen, wenn ich im Rückraum spielen möchte, mich stark verbessern, um überhaupt einen Hauch einer Chance zu haben.“
„Wann hattest du zum ersten Mal das Gefühl: Jetzt bin ich hier bei den ‚Großen‘ angekommen?“
„Ich würde sagen, seit dieser Saison. Schon in der Vorbereitung habe ich gemerkt, dass ich mich in dieser Mannschaft sehr wohl fühle, was zum einen an den tollen Mädels und ihrem Alter liegt, wenn man bei uns schon zu den ‚Alten‘ zählt mit Anfang
20, und zum anderen an dem Trainer- und Betreuerstab, welcher derselbe aus meiner Jugendzeit hier bei der SG ist/war. Der Übergang vom Jugend- zum Damenteam geht nahtlos über und macht es uns jungen Spielerinnen einfacher. Natürlich
sind auch viele Mitspielerinnen und Freunde aus der Jugend bei den Damen dabei, sei es ‚nur‘ im Training oder auch als Teil der Mannschaft bei den Spielen. Das ist natürlich ein unglaubliches Gefühl, mit all den Freunden den Weg von der Jugend bis zu den Damen gemeinsam durchlaufen zu dürfen.“
„Athletik-Trainer Ralf Wiederhold hat mir verraten, dass du seit Jahren von allen Trainern alles annimmst, es konsequent umsetzt und jetzt davon profitieren kannst. Wie hast du es geschafft, so ‚dranzubleiben‘?“
„Christian übernahm uns im zweiten Jahr der C-Jugend. Wir haben zu diesem Zeitpunkt ganz unten angefangen, aber schon damals meinte er: ‚Wir werden Jugendbundesliga spielen, wenn wir fertig sind!‘ Er krempelte alles um. Von nun an folgten unzählige Trainingseinheiten, wir bekamen Videoanalysen und Athletiktraining dazu. Christian hatte diese Mission, in der JBLH zu spielen, vor Augen. Und von diesem Ziel waren wir am Anfang noch meilenweit entfernt. Dank Christians Beziehungen
durften wir von Anfang an immer wieder gegen Topvereine wie Leipzig, Dortmund und Co. spielen, was anfangs hohe Niederlagen, aber unbeschreibliche Erfahrungen und Erlebnisse bedeutete. Trotz hohem Zeitaufwand wurde Handball zu
einer Leidenschaft, da wir jedes Jahr allmählich immer besser wurden und es immer mehr bergauf ging. Jeder Einzelne im Team verbesserte sich. In der Vorbereitung ging es nach Dänemark, was mit zahlreichen Trainingseinheiten und Teambuilding in
Verbindung stand. Nach den Jahren muss man festhalten, dass wir heute als Mannschaft deutschlandweit mit Topvereinen auf Augenhöhe mithalten können. Wir haben uns ein Gesicht erarbeitet, die 3:3-Deckung, die deutschlandweit bekannt und
gefürchtet wird. Wir spielen nun die zweite Saison in der Jugendbundesliga und können stolz und dankbar für diesen Weg sein. Für mich wurde Handball zu etwas Besonderem, meiner Leidenschaft. Ich wollte immer besser werden, denn die Möglichkeit,
irgendwann mal in der Bundesliga zu spielen, wie Christian zu Beginn unserer Reise meinte, schien noch wie ein Traum, aber wurde Jahr für Jahr greifbarer. Genau das motivierte mich sehr. Ich wusste, dass es ein langer Weg wird, aber wenn man
dranbleibt und hart arbeitet, kann man es als Team schaffen.“
„Du spielst parallel A-Jugend-Bundesliga und 2. Liga und bist in beiden Teams ganz vorne in der Torschützenliste. Wie sieht eine typische Trainingswoche bei dir aus – und wo liegen für dich die größten Unterschiede zwischen Jugend- und Zweitligahandball?“
„Meine Trainingswoche unterscheidet sich tatsächlich immer mal, je nachdem, ob ich ein oder zwei Spiele hatte und je nachdem, wie intensiv die Spiele waren. Montags haben wir individuelles Athletiktraining im Moveo. Am Dienstag habe ich von der Schule aus einmal morgens Training und von Dienstag bis Freitag Teamtraining mit unserer ersten Mannschaft. Da wird natürlich,
je nachdem, welcher Tag es ist, das Training an den nächsten Gegner angepasst. So können wir uns meistens am Dienstag individuell durch Wurf- und Athletiktraining verbessern. Mittwoch und Donnerstag folgt insbesondere Taktiktraining und die intensive Vorbereitung auf den nächsten Gegner. Der Freitag ist eher ruhiger. Da liegt der Fokus auf der Taktik für den kommenden Gegner, also gegnerspezifische Spielzüge zu vertiefen etc., und sich durch ein paar Würfe ein gutes Gefühl für das
Spiel am Wochenende zu holen. Zweimal die Woche haben wir noch eine Videoeinheit, wo wir unser letztes Spiel und ebenso die Stärken und Schwächen des kommenden Gegners analysieren. Ich glaube, der größte Unterschied zwischen Jugend-
und Zweitligahandball liegt zum einen in der individuellen Klasse der einzelnen Spielerinnen und der Erfahrung, die sie auf dem Topniveau mitbringen, zum anderen auch in der Intensität der Spiele und vor allem auch in der intensiven und detaillierten
Vorbereitung auf den kommenden Gegner.“
„Gibt es Momente, in denen du bewusst sagst: Heute muss ich Kräfte sparen – oder kennst du diesen Schalter gar nicht?“
„Ich bin immer im Austausch mit dem Trainerteam, und da passen wir die Trainingswoche perfekt auf die Anzahl der Spiele und den Tag meines Einsatzes an. Dabei muss das individuelle Athletiktraining und das wöchentliche Wurftraining von der Schule ebenfalls neben dem Mannschaftstraining einbezogen werden. Aber ich muss schon gestehen, wenn ich trainiere, fällt es mir schwer, mal ruhiger zu trainieren, wie z.B. nach einer ‚kleinen‘ Verletzung oder Krankheit.“
„Mit Helena spielt noch eine jüngere Wagner bei Kirchhof – wie viel Handball steckt in eurer Familie?“
„Tatsächlich spielen in unserer Familie nur Helena und ich Handball. Helena kam durch ihre Klassenkameraden zum Handball. Ich stieß erst ein paar Jahre später dazu, da ich mir sowohl Helenas Spiele in der E-Jugend als auch die Spiele unserer ersten Damenmannschaft in der Stadtsporthalle anschaute. Beides hat mich beeindruckt und die Lust geweckt, ebenso Handball zu spielen.“
„Bist du eher die strenge große Schwester, die Tipps gibt, oder lernst du inzwischen auch Dinge von ihr?“
„Da ich erst später zum Handball kam und relativ zeitnah der Corona Lockdown folgte, muss ich gestehen, dass Helena mit mir sehr viel im Garten Handball gespielt hat bzw. mir die Basics gelehrt hat. Und bis heute kann ich sagen, dass ich mir viel von
Helena abschauen kann. Ich bewundere sie sehr für ihre ruhige und gelassene Art auf der Platte, ihre Ballsicherheit, ihr Spielverständnis, ihre Abwehrstärke und ihr 1-gegen-1 zur Hand. Sie ist ein ganz anderer Spielertyp. Aber ich finde, dass wir uns super ergänzen, weshalb wir beide die gemeinsamen Spiele immer als Wochenendhighlight angesehen haben. Wir haben immer gesagt, dass wir nicht ohne die andere spielen können. Umso dankbarer bin ich, auch wenn meine Jugend nun bald
vorbei ist, dass Helena ab der kommenden Saison ebenfalls bei den Damen spielt.“

„Was bedeutet es dir, dass ihr gemeinsam im Kirchhöfer Nachwuchs groß werdet und vielleicht irgendwann zusammen in der 2. Liga auflauft?“
„Wir freuen uns beide sehr, dass Helena nächstes Jahr auch Teil der ersten Damenmannschaft sein wird. Wenn man sich überlegt, wie wir früher die erste Mannschaft gemeinsam von der Tribüne aus angefeuert und bewundert haben und ab der kommenden Saison gemeinsam in der Halle spielen. Ich glaube, dass das erste Saisonspiel nächsten Jahres für uns daher sehr emotional wird – ein Traum geht in Erfüllung. Man muss bedenken, dass wir unsere ganze Jugendzeit immer zusammen trainiert
haben. Seit Christian uns übernahm, hat er unseren Jahrgang und die beiden jüngeren Jahrgänge, also 2009–2007, immer als EINE Mannschaft angesehen. Es gab da nie, dass einer jünger war, weshalb wir jedes Training von Anfang an in den letzten Jahren zusammen bestritten haben. Auch individuelle Trainingseinheiten im Moveo oder das Lauftraining in der Vorbereitung haben wir größtenteils zusammen absolviert. Ich glaube, dass wir echt dankbar und stolz darauf sein können, gemeinsam als Schwestern jeden Tag zu trainieren und Spiele bestreiten zu können. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl und verbindet. Wir haben gemeinsam den Weg in die Jugendbundesliga bestritten, zahlreiche Erfolge gefeiert und aus schmerzvollen, aber lehrreichen Niederlagen gelernt. Wir sind sehr froh, dass unsere gemeinsame Reise bei der SG 09 Kirchhof noch nicht vorbei ist und hoffentlich noch lange weitergeht.“
„Du hast jahrelang jedes Kirchhof-Camp als Spielerin mitgemacht und warst auch schon im Trainerteam dabei. Wie ist es, das Camp von der Trainerseite aus zu erleben?“
„Es macht unglaublich viel Spaß, und man kann so viel lernen, wenn man neben anderen Trainern in den Gruppen eingeteilt ist. Man kann auch das ein oder andere den Kindern vormachen oder zeigen und ein paar Tipps geben. Das Schönste ist aber, wenn man Fortschritte bei den Kindern sieht oder wenn die Spielerinnen an weiteren Camps wieder teilnehmen. Außerdem habe ich dadurch einen Einblick bekommen, was für eine große Organisation und Vorbereitung hinter den drei Tagen stecken, damit ein solch großartiges Camp mit über 100 Teilnehmern so reibungslos funktionieren kann.“
„Wenn beim Camp ein Mädchen auf dich zukommt und sagt: ‚Ich will mal so spielen wie du‘ – was sagst du da? Welchen Tipp gibst du ihr auf den Weg?“
„Ihr dürft nie aufgeben. Ihr müsst hart und viel trainieren. Verliert nie die Lust am geilsten Sport der Welt. Bleibt gesund und verletzungsfrei. Und dann kommt alles irgendwann von alleine.“
Mit deinen Toren hast du großen Anteil daran, dass sich Kirchhof in der 2. Liga etabliert. Was ist dein persönliches Ziel für diese Saison – Platzierung, Tore, Entwicklung?“
„Mein großes Ziel sowie das von der ganzen Mannschaft ist natürlich der Klassenerhalt. Wir trainieren Woche für Woche sehr hart und wünschen uns so sehr, mit diesem tollen Team in der 2. Liga zu bleiben. Dafür müssen wir weiter Gas geben und nicht aufgeben. Es macht so viel Spaß, mit dieser Mannschaft zu trainieren und zu spielen. Es ist schon etwas Besonderes, dass wir alle sehr jung und überwiegend noch sehr unerfahren sind. Genau deswegen sind wir alle so motiviert und voller Energie. Wir geben im Training alle so viel Gas, und es herrscht eine tolle Stimmung. Und jetzt müssen wir noch unser Können auf die Platte bringen, gemeinsam Punkte holen und Siege feiern. Natürlich wünsche ich mir, dass ich mich während der Saison weiterentwickle. Ich muss noch so viel lernen. Ich merke während des Trainings, Spiels oder beim Video immer wieder, wie viel Arbeit noch vor mir liegt. Aber das ist gleichzeitig auch meine Motivation, mich Stück für Stück zu verbessern, um dem Team im Kampf um den Klassenerhalt so gut wie möglich zu helfen. Ich habe in der Jugend schon gelernt, wie viel Zeit und Geduld man haben muss. Aber Christian holt das Beste aus uns raus und formt uns zu einer Einheit.“

„Macht dir der Blick auf Torschützenlisten eher Druck oder eher Spaß?“
„Druck macht es mir auf keinen Fall. Es ist irgendwie surreal, dass ich mit 18 Jahren überhaupt 2. Bundesliga spielen darf. Der Traum ist bereits mit dem Aufstieg letztes Jahr in Erfüllung gegangen. Dass ich nun auch noch viel Spielzeit bekomme, ist ein unglaubliches Gefühl. Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich mit diesem Team trainieren und spielen darf. Das Vertrauen, das mir Christian schenkt, versuche ich ihm so gut wie möglich durch Leistung Woche für Woche zurückzugeben. Ich lerne mit der Zeit immer Neues dazu. Ich konnte schon so viele neue Erfahrungen sammeln und bin dankbar, dass ich gegen so tolle Spielerinnen mittlerweile spiele, die ich zuvor nur bewundert habe. Aber das ist alles in allem das Resultat von viel Arbeit, Fleiß, Herz und Leidenschaft. Vielen lieben Dank – SG 09 Kirchhof!“
Eure Juliana

Wir gratulieren unserer Spielerin
Sidney Bätz
zum Geburtstag
Hab einen schönen Tag, liebe Sidney.
20.02.2026

Am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr steht für unsere Damen in der 2. Bundesliga ein extrem wichtiges Heimspiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Zu Gast ist mit dem TuS Lintfort ein direkter Konkurrent – ein echtes Vier-Punkte-Spiel, bei dem jede Aktion, jede Parade und jedes Tor zählen wird.
Jetzt braucht es uns alle:
Junglöwinnen, Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde, Bekannte, Sponsoren, Wegbegleiter, Fans, Paten – ganz egal ob Stammgast oder zum ersten Mal dabei: Kommt in die Stadtsporthalle Melsungen und unterstützt unser Team!
Lasst uns gemeinsam für Gänsehaut sorgen, Druck aufbauen und die Halle in einen echten Hexenkessel verwandeln.
Gemeinsam. Laut. Grün-weiß.

Erster Abgang:
Vrabie sucht neuen Verein

Kirchhof – Manchmal gehen die Planungen der heimischen Handball-Vereine Hand in Hand. Als sich 2024 Mohamed Amine Darmoul Bundesligist MT Melsungen anschloss, suchte seine Freundin einen amitionierten Verein in der Region. Gabriela Vrabie fand ihn in der SG 09 Kirchhof und stieg mit den Löwinnen auf. Nun aber hat der tunesische Nationalspieler einen Zwei-Jahres-Vertrag beim TVB Stuttgart unterschrieben. Dies bedingt, dass sich auch die Rechtshänderin einem Klub im Schwabenland anschließen wird.
„Bis mein Vertrag im Juni ausläuft, werde ich alles geben, um den Klassenerhalt in der zweiten Liga zu sichern und unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen“, erklärt die 25-Jährige, die vor allem im Abschluss äußerst variantenreich ist. Die Linkshänderin war seinerzeit vom rumänischen Zweitligisten CS Activ Prahova Ploiesti gekommen. „Wir hätten sie gern behalten, weil sie immer zuverlässig, trainingsfleißig und unkompliziert war“, betont SG-Coach Christian Denk, der Kirchhof für die Zukunft mit Hannah Berk und Eigengewächs Helen Sonntag aber sehr gut aufgestellt sieht.
Quelle: HNA vom 23.01.2026
Foto: Artur schöneburg
Ein fabelhafter Einstand
So schnell kann es gehen: vor kurzem hatte Kirchhof gar keine gelernte Kreisläuferin. Dann wurde Luisa Krüger verpflichtet und unterstrich vor allem in der Deckung ihren Mehrwert für die Löwinnen. Jetzt ist mit Anna Rudolf eine zweite Kreisläuferin da – und hat eine gelungene Premiere hingelegt „Anna harmoniert gut mit Luisa. Das war ein richtig gutes Debüt“, lobte SG-Coach Christian Denk.
Bemerkenswert ist dies vor allem, weil die 19-Jährige nicht nur für Kirchhof debütierte, sondern auch in der 2. Bundesliga. Dabei hatte sie keine Angst vor großen Namen. Stellte sich allen Waiblingern in den Weg. Kattner, Brand, egal. Rudolf packte über 40 Minuten zu. Im Mittelblock zusammen mit Vanessa Ulrich. Mit der sie zuvor sechs Jahre lang beim TV Hannover-Badenstedt reifte, gemeinsam das Abitur baute und nun bis Ende des Monats auch bei ihr wohnt. Bis zum 31. Januar muss die 1,76 m große Neuerwerbung nämlich ihr FSJ auf der Geschäftsstelle der HSG Blomberg-Lippe leisten. Erst am 1. Februar kann sie ihre eigene Wohnung beziehen.
Mit ihrer neuen Mannschaft hat sie überhaupt erst dreimal trainiert. Die Stimmung im Team gefällt ihr schon richtig gut. Woran sie vor allem arbeiten möchte? „An meinem Abschluss. Da muss ich ruhiger werden“, sagt Rudolf und muss etwas schmunzeln. Denn der Beleg ihres ersten Einsatzes liest sich wie folgt: fünf Würfe, fünf Treffer, Top-Wert im Team. Sehenswert traf der Neuzugang aus Blomberg-Lippe ins leere Tor zum 8:10 (20.). Das gab Sicherheit. Auch die nächsten beiden Kirchhof-Tore warf die Nummer 41 – jeweils vom Kreis. Auch wenn dies den Löwinnen keine Punkte einbrachte, sorgte es für Anna Rudolf für eine wertvolle Erkenntnis: „Noch ist nicht mal die Hinrunde beendet. Ich bin mir sicher, dass wir stark genug sind, um am Ende genügend Mannschaften hinter uns zu lassen.“
Quelle: HNA vom 19.01.2026
Foto: Artur schöneburg

Neue Kreisläuferin für SG 09 Kirchhof
–
aber Kellerduell gegen Rosengarten 08-Buchholz fällt aus

Verstärkung am Kreis: Anna Rudolf, hier noch im Trikot der HSG Blomberg-Lippe, ist zum Zweitligisten SG 09 Kirchhof gewechselt. © Timon Peters
Die SG 09 Kirchhof holt Kreisläuferin Anna Rudolf von Blomberg-Lippe. Das Kellerduell gegen Buchholz 08-Rosengarten fällt allerdings aus.
Verstärkung für die SG 09 Kirchhof: Das Team von Trainer Christian Denk hat Kreisläuferin Anna Rudolf von der HSG Blomberg-Lippe verpflichtet. Ihre Premiere verzögert sich allerdings, denn am späten Freitagnachmittag wurde das für Samstag geplante Kellerduell der 2. Handball-Bundesliga gegen HL Buchholz 08-Rosengarten von der HBF abgesagt, nachdem das Team aus der Nordheide eine Bescheinigung seines Busunternehmens aufgrund der aktuellen Witterung vorgelegt hat. Ein Nachholtermin steht bislang nicht fest.
„Anna zeichnen ihre Abwehrstärke und Zielstrebigkeit aus. Sie ist zudem ein Teamplayer und Kämpfertyp“, erklärt Denk, der sein Team bestens vorbereitet auf das so wichtige Duell gegen die auswärts punktlosen Handball-Luchse sah. Mit 1,78 m bringt Rudolf zudem Größe mit, die den Löwinnen bis dato mitunter abgeht. Hinter Aylin Bornhardt (Frisch Auf Göppingen) und Laura Sophie Klocke (HC Leipzig) gilt sie als hoffnungsvollstes Talent des Jahrgangs 2006 am Kreis. Mit Bornhardt und Klocke wurde Deutschlands U 19 im Vorjahr Europameister, in diesem Jahr steht für die Mannschaft von Bundestrainer Christopher Nordmeyer die U 20-WM vom 24. Juni bis 5. Juli an. Daher ist für Rudolf Spielpraxis in der 2. Bundesliga wertvoll – und auch greifbar.
Die 19-Jährige trainierte beim Tabellenzweiten der 1. Liga bereits im Bundesliga-Kader mit, kam allerdings ausschließlich in der 3. Liga sowie zuvor in der Jugend-Bundesliga zum Einsatz.
Schön war's, wir freuen uns auf 2026💚
von Ingo Bachmann


Die Tickets gibt es ab jetzt nur noch an der Abendkasse
Merle Pauser keine Löwin mehr

Der Vertrag mit Kreisläuferin Merle Pauser wird aufgelöst.
Die SG 09 Kirchhof und Merle Pauser haben sich nach konstruktiven Gesprächen
darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit Ende des Monats Dezember zu beenden. "Merle hatte eine lange Trainings-und Spielpause, so ist es sportlich von Vorteil, zwei Klassen tiefer, wieder anzugreifen", sagt Renate Denk. Merle Pauser hat für Grün-Weiß in der laufenden Saison 4 Spiele in der Zweiten Bundesliga gespielt, mit 9 Treffern. Meistens vom Siebenmeterpunkt. Letztmalig am 5. Oktober, in der Sporthalle Eyler Straße in Kamp-Lintfort, zum Zwischenstand von 26:23.
Die SG 09 Kirchhof bedankt sich herzlich bei Merle Pauser für ihr Engagement in den vergangenen Monaten. "Für die private und sportliche Zukunft wünschen wir Merle nur das Beste", so Renate Denk.
18.12.2025
Jetzt Karten sichern für Spiel der SG 09 in Rotenburg
Vorgezogener Handball - Silvesterkracher in der Göbel Hotel´s Arena Rotenburg

Kirchhof / Rotenburg – Was haben die Rotenburger Jungs Noel Schneider und Mats Denk mit den beiden Melsungerinnen Meriam Grün und Fiona Adam gemeinsam? Alle vier teilen ihre Leidenschaft für den Teamsport Handball, wenn auch in unterschiedlichen Rollen. Die beiden Jungs spielen für die TG Rotenburg und die beiden jungen Frauen in der Zweiten Alsco Handball-Bundesliga für die SG 09 Kirchhof. Gemeinsam freut sich das Quartett auf den Handballknaller zwischen den Jahren in Rotenburg unter dem Motto „Handball verbindet – in Nordhessen“. Ein Zusammenspiel zwischen den Einlaufkids aus Rotenburg, den Spielerinnen der SG 09 Kirchhof und vielen Handballfans in der Region. Denn an diesem Tag stellt sich um 16 Uhr mit der TG Nürtingen aus Baden-Württemberg eine Spitzenmannschaft der 2. Alsco Handball-Bundesliga der Frauen vor.
„In Rotenburg fühlen wir uns immer wohl. Ganz besonders mit dem Löwengebrüll der Fans. Wir sind uns sicher, dass die Fans unser Löwenrudel wieder kräftig unterstützen werden“, sagt die Vorsitzende der SG 09 Kirchhof Renate Denk. Denn die Löwinnen ziehen nicht zum ersten Mal aus dem Löwenkäfig der Stadtsporthalle Melsungen in die Göbel Hotel‘s Arena um.
Handballfans sollten sich also den 28. Dezember, 16 Uhr, vormerken. Die Einlaufkids der TG Rotenburg sind jedenfalls dabei. 40 junge heimische Talente haben sich angesagt. Der Verein kündigt Spitzenhandball in Nordhessen mit einem fantastischen Rahmenprogramm durch die über die Region hinaus bekannte Tanz- und Showgruppe Spotlight an. Der Partner der Löwinnen, Alheimer Reisen aus Rotenburg, sorgt am Spieltag für einen kostenfreien Shuttleservice zwischen Melsungen und Rotenburg. Abfahrt ist um 14.30 Uhr am Busbahnhof Melsungen. Die Rückfahrt ist 30 Minuten nach Spielende. Tickets für das Event sind für 15 Euro, ab 14.30 Uhr an der Tageskasse erhältlich oder online auf der Homepage der SG 09.
Quelle: HNA Lokal: 11.12.2025
Abschied von Mille Bekke Andersen

Mille Bekke Andersen hat die Löwinnen verlassen. Der bestehende Vertrag mit der dänischen Kreisläuferin wurde mit besonderer Ausnahme, in beiderseitigem Einvernehmen, vorzeitig aufgelöst.
„Für Milles frühen Abschied waren persönliche und familiäre Gründe ausschlaggebend. Deswegen kam Mille im vergangenen Monat mit dem Wunsch auf uns zu, vorzeitig nach Hause zurückzukehren. Wir danken Mille für ihr Engagement und ihren Einsatz im Trikot der Löwinnen und wünschen ihr für ihre private und sportliche Zukunft alles Gute“, so Renate Denk, Geschäftsführerin und Vorsitzende der SG Kirchhof.
„Der frühe Abschied schmerzt uns natürlich sehr,“ sagt Christian Denk, Cheftrainer der Zweitliga Handballerinnen. „In einer solchen Situation sind andere Dinge jedoch wichtiger, als auf eine Vertragserfüllung durch die Spielerin zu bestehen. Wir werden Mille sportlich vermissen, haben aber Verständnis für ihre Entscheidung, auch wenn die entstandene Lücke schwer zu schließen ist“, so Renate und Christian Denk abschließend.
Kirchhof, 08.12.2025
Foto: Artur Schöneburg


Gekämpft wie die Löwen.💚 Unsere Mannschaft bringt 2 Punkte aus Freiburg mit.
Wir gewinnen mit 23:26 Toren. Eine gute Heimreise und ein schönes Wochenende.
Wir sind sehr glücklich und gehen unseren Weg weiter.
2. LIGA
„Mentalität wird uns helfen“
Kirchhof verpflichtet Krüger – letzter Einsatz im Derby

Kirchhof – Das Löwenrudel hat Zuwachs bekommen. Neuzugang Nummer zehn, nachdem sieben externe Verpflichtungen und zwei zusätzliche eigene Talente den Weg im Sommer in den Zweitliga-Kader der SG 09 Kirchhof gefunden hatten. Luisa Krüger wurde verpflichtet, die zuletzt für den SV Germania Fritzlar auflief.
„Allein schon von ihrer Mentalität wird sie uns weiterhelfen. Luisa ist eine sehr gute Abwehr- und Kreisspielerin“, erklärt SG-Coach Christian Denk. Krüger lief seit 2018 für die Domstädterinnen auf. In Fritzlar schnupperte sie bereits mit 16 Jahren Drittliga-Luft und wurde zuvor in der Jugend der JSG Dittershausen/Waldau/Wollrode ausgebildet. Krüger schwang sich bei der Germania schnell zu einer Leistungsträgerin sowie Führungsspielerin auf, wusste am Kreis, aber auch als Spielmacherin zu gefallen und war in der Abwehr eine Bank – auch im Mittelblock. Ihr bis dato größer Erfolg war 2020 die Drittliga-Meisterschaft unter Coach Lucky Cojocar.
Krügers letzter Einsatz war am 30. März dieses Jahres. Gegen Kirchhof II. Im Kellerduell der Regionalliga gewann Fritzlar mit 29:20. Infolgedessen feierte der Nachbar den Klassenerhalt, das Juniorteam stieg ab. Mit 8/3-Toren war Chantal Reimbold in diesem Derby am erfolgreichsten, Krüger steuerte einen Treffer bei und weckte das Interesse in Kirchhof. Nun ist die Freude groß aufs Wiedersehen. Besonders auch mit Hannah Berk, mit der sie zunächst eine Fahrgemeinschaft aus Kassel bilden wird. „Die Gespräche mit Hannah haben mir ein sehr gutes Gefühl gegeben, dass ich mich dieser Herausforderung stellen möchte. Unterklassig wollte ich nicht nochmal spielen, aber bei der 2. Liga heißt es nun no risk, no fun“, sagt die 24-Jährige, die heute ihre erste Trainingseinheit mit ihrer neuen Mannschaft haebn wird. Die erneute Anfrage Denks kam „zur perfekten Zeit, weil ich wieder richtig Bock auf dieses Teamding habe und nicht nur Sport für mich treiben wollte.“ Pausiert hatte die 1,70 m große Kämpfernatur, weil sie derzeit ihr 1. Staatsexamen für Gymnasiallehramt an der Uni Kassel schreibt.
Am Samstag (19 Uhr) im Aufsteigerduell in Freiburg wird sie noch nicht im Kader stehen, wohl aber im Heimspiel gegen den HC Leipzig (15.11.). Die anschließende Liga-Pause wegen der Weltmeisterschaft wollen sie und ihr Team nutzen, um beginnend mit dem nächsten Spiel bei Mitaufsteiger Rostock (20.12.) „hoffentlich richtig zu punkten. Ich werde alles reinwerfen, egal auf welcher Position oder von der Bank aus“, kündigt Luisa Krüger an.
Quelle: HNA vom 06.11.2025
Foto: Heinz Hartung



Kommt mit uns zum Eishockey – lasst euch vom Sound der Fans und der packenden Stimmung mitreißen! 🏒🔥
Am Sonntag waren wir wieder zu Gast bei den EC Kassel Huskies – und was sollen wir sagen: Es war der Wahnsinn! Wie schon im letzten Jahr gab’s wieder leckeres Essen und kalte Getränke, aber diesmal hat uns vor allem die überragende Stimmung in der Halle begeistert.
Die Atmosphäre, das Tempo auf dem Eis, das Gänsehaut-Feeling bei jedem Tor – man muss einfach live dabei sein, um es wirklich zu erleben.
Für uns steht fest: Das war nicht das letzte Mal! (Wiederholungsbedarf? Aber sowas von! 🥳
Wir holen die ersten Bundesligapunkte in der noch jungen
Alsco Bundesligasaison 2025/2026 gegen die
Elfen von Bayer 04 Leverkusen.
Wir gewinnen mit
31:26.
Bravo👏Mädels

Ein Einsatz für die Geschichtsbücher
So jung wie Emilia Damm
war noch keine Kirchhof-Spielerin in der 2. Bundesliga

Kirchhof – Das Heimspiel der SG 09 Kirchhof gegen den HSV Solingen-Grafräth war auch ein Premierenball. Denn nicht weniger als neun Löwinnen wurden zum ersten Mal in der 2. Handball-Bundesliga eingesetzt. Kreisläuferin Mille Bekke Andersen, Vanessa Ulrich und Juliana Wagner schafften es sogar in die Anfangsformation. Zwei 19- und eine 18-Jährige (Wagner), die Mut bewiesen und mehr als nur andeuteten, dass sie dem Team einen dauerhaften Mehrwert bieten können. Ein erstes Mal war allerdings sogar eines für die nächste Chronik.
Denn Emilia Damm ist seit Samstagabend nicht nur die aktuell jüngste Feldspielerin der 2. Bundesliga, sondern auch die jüngste Spielerin der Geschichte Kirchhofs, die auf diesem Niveau für die erste Mannschaft der SG spielte. „Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe. Schon das Einlaufen war unbeschreiblich, da hatte ich richtig Gänsehaut“, gab sich die Hombergerin demütig. Erleichtert wurde ihr der Auftritt auch durch ihre sportbegeisterte Familie, so dass es schon vor Anpfiff für die Nummer vier besonders laut wurde.
Seit 2018 reift Damm in Kirchhof, ihr Heimatverein ist der Homberger HC. Ernst wurde es ab der zwölften Minute, als sie auf Linksaußen eingewechselt wurde und in der Deckung auf Halb gleich richtig gefordert wurde. „Emilia hat das toll gelöst. Sie ist unwahrscheinlich fleißig und lernwillig“, lobt Christian Denk. Den Ball nimmt die 16-Jährige gern auf und betont: „Wir sind als Mannschaft schon sehr gut zusammengewachsen. Auch aus diesem Spiel können wir sehr viel Positives mitnehmen.“ Neun Zweitliga-Premieren und ein Eintrag in die Kirchhöfer Geschichtsbücher inklusive.
Quelle: HNA vom 01.09.2025
Foto: Pressebilder Hahn
Pressekonferenz-Statement von Trainer Christian Denk
Man hat von Beginn an gemerkt, wie viel Energie und Lust wir auf die Saison haben. Vielleicht sind wir dabei ein Stück weit ein zu hohes Tempo gegangen – da ist die Gefahr groß, Fehler zu machen oder schnelle Abschlüsse nicht im Tor unterzubringen. Gegen so einen starken Gegner wird das konsequent bestraft, und so lagen wir 17:10 zurück, obwohl wir nicht alles falsch gemacht haben.
Umso bemerkenswerter war es, dass wir uns zurückgekämpft haben. In der zweiten Halbzeit war es deutlich besser, wir konnten Tor um Tor aufholen und 13 Minuten vor Schluss sogar zum 25:25 ausgleichen. Fast alle Spielerinnen kamen zum Einsatz, was unsere Variabilität unterstreicht. Am Ende hat uns vielleicht ein Quäntchen gefehlt – der Sieg für Solingen war knapp, aber verdient.“
Der Favorit wankte – aber er fiel nicht. 💥
Unsere Mädels haben zum Saisonauftakt einen tollen Kampf gezeigt! Zur Halbzeit stand es 14:18, am Ende mussten wir uns in einem echten Handballkrimi knapp mit 32:34 gegen den HSV Solingen-Gräfrath geschlagen geben.
👉 Trotz der Niederlage macht diese Leistung richtig Lust auf mehr!
🙏 Danke an die 456 Zuschauer für die großartige Unterstützung – nächste Woche beim BHC knüpfen wir genau da an! 💪🔥
Alles mit links
Hallo liebe Kirchhof-Fans,
mein Name ist Hannah, ich bin 21 Jahre alt und spiele seit dieser Saison bei der SG 09 Kirchhof. Was mich von vielen unterscheidet, ich bin Linkshänderin.
Schon früh hat sich herausgestellt, dass meine dominante Hand nicht wie bei den meisten Menschen die rechte Hand, sondern die linke Hand ist. Dementsprechend mache ich alles mit links. Für mich war es schon immer ganz normal alles mit links zu machen – sei es beim Schreiben, Essen, Zähneputzen oder beim Werfen. Obwohl…. Das stimmt auch nicht so ganz. Denn ich mache eigentlich gar nicht alles mit links. Das Schneiden mit der Schere oder dem Messer mache ich wie viele Menschen auch mit meiner rechten Hand. Früher gab es nämlich in meinem Kindergarten keine Linkshänderscheren und man ist einfach davon ausgegangen, dass ich Rechtshänderin bin. Jeder kennt bestimmt das Sprichwort „Das mach ich doch mit links!“. Doch ganz so einfach wie das Sprichwort sagt ist es manchmal gar nicht. Auch als Linkshänderin geht nicht immer alles so leicht von der Hand und man muss für seinen Erfolg arbeiten. Sowohl der sportliche, als auch der berufliche oder private Erfolg bedingen eine fokussierte und willensstarke Einstellung.
Anders gibt es auch für mich Dinge, die mir sehr leichtfallen und für die ich weniger aufwenden muss als für andere Dinge. So könnte man das Sprichwort umdrehen und sagen „Das mache ich doch mit rechts!“ Vor allem im Handball sind Linkshänder sehr gefragt. Diese findet man so gut wie immer auf der rechten Spielfeldhälfte. Von da haben sie nämlich eine bessere Wurfposition als die Rechtshänder. Auch ich spiele auf der rechten Seite. Meine Position ist die Rechtsaußen-Position. Am meisten mag ich die schnellen Tempogegenstöße, das Spiel über die Außenbahn und natürlich das Gefühl, wenn der Ball im Tor landet. Egal, ob alles mit rechts oder alles mit links, jede im Team hat ihre Qualitäten, die uns als Mannschaft voranbringen und mit denen wir eine erfolgreiche Saison spielen können.
Liebe Grüße, wir sehen uns in der Halle!
Eure Hannah
28.08.2025
SG 09 Kirchhof setzt auf junges Team:
„Wollen Euphorie entfachen“

Sie sind zurück, die Löwinnen. Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof, denen zum siebten Mal in ihrer Vereinsgeschichte der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelungen ist. „Für unseren Verein ist das ein Segen. Die 2. Liga ist für uns kein Abenteuer, sondern die Liga, in der wir uns dauerhaft beweisen wollen“, macht Christian Denk deutlich.
Der 41-Jährige, der die A-Jugend, die er weiterhin coacht, und die B-Jugend erstmals in die Bundesliga geführt hat. Nun hat der Beiseförther bei seinem Heimatverein die Nachfolge von Aufstiegstrainer Sascha Heiligenstadt angetreten. Mit einer ganz besonderen Mission: aus drei mach eins. Aus den verbliebenen Kräften, die im Vorjahr die Erwartungen deutlich übertrafen und sich fast ausnahmslos zum ersten Mal auf diesem hohen Niveau beweisen wollen. Aus aufstrebenden Talenten wie Rückraumspielerin Juliana Wagner (18 Jahre) und der abwehrstarken Linksaußen Emilia Damm (16).
Zwei von mehr als 150 Mädchen, die aktuell bei der SG 09 Kirchhof ausgebildet werden – einmalig in Nordhessen. „Die Bereitschaft, sich mit dem Verein zu identifizieren, ist wichtig wie nie. Wir wollen mit unserer jungen und hungrigen Mannschaft eine Euphorie entfachen, dazu brauchen wir aber auch unsere Zuschauer, die uns tragen“, erklärt der Coach.
Fokus auf Region und Talente
Im Übrigen nicht nur die Fans in Kirchhof. Denn den Aufstieg feierten die Löwinnen vor 900 Anhängern in der Göbel Hotels Arena in Rotenburg. Dort sind auch zwei Zweitliga-Spiele geplant. Keine Frage, sie wollen die Region in Grün und Weiß mitnehmen und verstärkten sich bei den Neuen als drittem Baustein auch beim Nachbarn, der einen heftigen Absturz von der 1. in die 3. Liga hingelegt hat: bei der HSG Bad Wildungen. Von den Vipers kamen Spielmacherin Jule Hertha, die in Calden lebt, die erstliga-erprobte Rechtsaußen Hannah Berk, die in Kassel eine Heimat gefunden hat, und Fiona Adam. Die lang ersehnte Linkshänderin, die den Rückraum bereichern soll.
Vierte im Bunde, die einen Vertrag in Bad Wildungen hatte (der mit deren Abstieg nichtig wurde), ist Lena Schmid. Die 24 Jahre alte Torfrau wurde mit der Empfehlung von 265 Paraden vom FSV Mainz 05 verpflichtet, womit sie mit durchschnittlich 9,8 gehaltenen Bällen pro Partie die statistisch beste Torhüterin der Zweitliga-Saison 2024/25 war. Erfahrung, die im mit Schnitt von zum Saisonstart 20,25 Jahren extrem jungen Team ein rares Gut ist.
Drama um Koltschenko
Da ist es nicht weniger als ein Drama, dass ausgerechnet Katharina Koltschenko nicht mitwirken kann. Die 23-jährige Baunatalerin hat sich als frisch bestimmte Kapitänin einen Riss des hinteren Kreuzbandes zugezogen. Das bedeutet neun bis zwölf Monate Pause. „So schlimm das für uns alle ist, so sehr möchte ich die starke Reaktion der Mannschaft darauf loben. Wir können diesen Verlust nur im Kollektiv auffangen und sind da mitten in einem guten Prozess“, betont Coach Denk, der mit Linksaußen Marie Sauerwald das nächste Eigengewächs zur zweiten Kapitänin bestimmt hat.
28.08.2025
Ich bin von unserer Mannschaft überzeugt
Liebe Fans der SG 09 Kirchhof,
endlich ist es soweit – wir sind zurück in der 2. Bundesliga! Nach einer langen und intensiven Vorbereitung steht nun unser erstes Heimspiel gegen den HSV Solingen-Gräfrath vor heimischen Publikum bevor und wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit euch in diese Saison zu starten. In den vergangenen Vorbereitungswochen haben wir hart gearbeitet, uns gegenseitig gefordert und sind Schritt für Schritt enger zusammengewachsen. Durch Testspiele und viele Trainingseinheiten Ich bin von unserer Mannschaft überzeugt konnten wir uns immer weiterentwickeln und wichtige Erfahrungen sammeln, um bestmöglich auf die Herausforderungen der 2. Liga vorbereitet zu sein. Jetzt wollen wir zeigen, dass wir als junges, neu zusammengestelltes Team bereit sind, alles zu geben und für unsere gemeinsamen Ziele zu kämpfen. Auch wenn für mich persönlich die Saison nicht so begonnen hat, wie ich es mir erhofft hatte, bin ich von unserer Mannschaft überzeugt. Ich werde meinen Teil dazu beitragen, das Team bestmöglich zu unterstützen und weiter hart an meinem Comeback zu arbeiten. Wir wissen, dass in dieser Saison große Aufgaben auf uns warten. Doch wir sind sicher, dass wir mit eurem Rückhalt und eurer Unterstützung über uns hinauswachsen und gemeinsam den Klassenerhalt schaffen können. Ohne Euch Fans und Helfer wäre vieles nicht möglich, deswegen brauchen wir Euch auch in dieser Saison!
Lasst uns zusammen eine unvergessliche Saison 2025/26 erleben.
Eure Katharina
28.08.2025
2. Alsco Handball Bundesliga Frauen
Mit Rekordmeister Leverkusen
Mehrere Aufstiegskandidaten um Rödertal und BHC

Kirchhof – Mit Löwengebrüll in die neue Saison: Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof freuen sich auf die Spielzeit in der 2. Bundesliga, die es in sich hat. Mit einem von 15 Heimspielen startet der Traditionsverein aus dem Melsunger Stadtteil am Samstag (18 Uhr, Stadtsporthalle) gegen den HSV Solingen-Gräfrath.
■ Der Rahmen
Das Aus von Meister HB Ludwigsburg hat Folgen: Es gibt keinen direkten Absteiger aus der 1. Bundesliga. Lediglich der Tabellenelfte muss dort am Ende zittern und spielt in der Relegation gegen den Zweitplatzierten der 2. Liga. Hier steigt erneut allein der Erste sicher auf. Die letzten Drei steigen in die 3. Liga ab.
Wegen der Handball-WM der Frauen vom 26. November bis 14. Dezember in Deutschland und den Niederlanden pausieren die ersten beiden Ligen. Kirchhof spielt davor noch am 15. November gegen Leipzig, dann wieder am 20. Dezember in Rostock und ab dann bis Ende Februar erst einmal durch. Pausenlos Handball sind sie allerdings unfreiwillig gewohnt, weil nach dem letzten Aufstiegsspiel am 7. Juni (35:16 gegen Frankfurt/Oder) unmittelbar die Vorbereitung auf diese Spielzeit bereits losging. Neben der SG 09 sind die HSG Freiburg und der Rostocker HC als Aufsteiger neu dabei.
■ Die Favoriten
Vize-Meister HC Rödertal, der HC Leipzig, die TG Nürtingen und der Bergische HC dürften die besten Karten auf einen der beiden Top-Plätze haben. Christian Denk, der Trainer Kirchhofs, hat zudem die Füchse Berlin und den ersten Gegner aus Solingen auf dem Zettel. Doch der Coach der Klingenstädter wiegelt ab: „Wir sind ein Talententwicklungsverein. Wir wollen uns erst einmal im Mittelfeld etablieren und dann sehen wir weiter“, sagt Jonas Schlender, der erste hauptamtliche Trainer des HSV. Ein Grund für die Zurückhaltung ist der Verlust mehrerer Stammkräfte, von denen Paulina Uscinowicz (Neckarsulm) als Torschützenkönigin der 2. Liga am schwersten wiegt.
„Wir alle streben danach, das nächste Level zu erreichen“, unterstreicht Rödertals Geschäftsführer Sport Andreas Baier. Helfen als neuer Rückhalt soll nach einer herausragenden Spielzeit bei Absteiger Wildungen Larissa Schutrups, neben neuen Talenten wurde zudem Außen Anna Frankova zurückgeholt ins Team von Trainerin Maike Daniels.
Der aufstrebende BHC von Trainerin Kerstin Reckenthäler untermauerte seine Ambitionen nicht nur durch die Verpflichtung von Svenja Mann (Kurpfalz Bären), die im Vorjahr Zweite der Torschützenliste war, sondern auch durch die Turniersiege in der Vorbereitung beim Heinrich Horn Gedächtnisturnier und dem Domstadt-Cup. Ihre Karriere bei den Bergischen beendet hat Ex-Nationalspielerin Johanna Stockschläder.
■ Der Dino
Eine 1. Bundesliga ohne Rekordmeister Bayer Leverkusen (12 Titel) schien im Frauen-Handball undenkbar. Nach 50 Jahren im Oberhaus erwischte es Bayer jedoch nun – abgeschlagen mit 1:43-Punkten. Bemerkenswert daher, dass der ehemalige Bundestrainer Michael Biegler (April 2016 bis Dezember 2017) ebenso an Bord blieb wie die frühere Wildungerin Annika Ingenpaß, die als dreimalige Nationalspielerin bei den Werkselfen unter anderem auch Sportliche Leiterin ist. Nach einer Pause zurück in Leverkusen ist Torhüterin Nela Zuzic, die 2021 aus Kirchhof gekommen war.
■ Die Jugend
Den jüngsten Kader schickt Kirchhof mit einem Schnitt von knapp 20 Jahren ins Rennen. Am jüngsten und schon 1,90m groß ist Torhüterin Leni Wagner vom BHC knapp vor der ebenso erst 16-jährigen Kirchhöferin Emilia Damm. Ebenfalls aus dem Jahrgang 2009 zählt ansonsten nur Solingens Laura Schatton – ebenfalls eine Linksaußen – zu den Aufgeboten.
Quelle: HNA vom 28.08.2025
Fotos: Artur Schöneburg
2. LIGA
Ein Turnier als letzter Test vor Liga-Start
Kirchhof zu Gast in Leihgestern – Wiedersehen mit Zakzrewska und Harder
Kirchhof – „Wir sind schon im Solingen-Modus“, macht Christian Denk deutlich. Damit unterstreicht der Trainer der Handballerinnen der SG 09 Kirchhof den Fokus auf den Zweitliga-Start am 30. August in der Melsunger Stadtsporthalle gegen den hoch gehandelten HSV Solingen-Gräfrath. Noch aber steht ein letzter Test auf dem Programm.
Am Samstag ist die SG 09 als einziger Zweitligist zu Gast beim Turnier der TSG Leihgestern, die souverän Meister der Regionalliga wurden. Zu deren Team zählen als Neuzugänge Rückraumspielerin Wiktoria Zakzrewska, die aus Kirchhof kam, und Kreisläuferin Paulina Harder (HSG Gedern/Nidda), die bis 2023 eine Löwin war und den jüngsten Aufstieg live in der Halle verfolgte.
Gegner in den Gruppenspielen sind der Thüringer HC II (12 Uhr) und anschließend die Gastgeberinnen. In der anderen Gruppe messen sich die Kurpfalz Bären, FSV Mainz 05 II und HSG Rodgau Nieder-Roden. Ab 18 Uhr sind die Finalspiele angesetzt.
Denk sieht sein Team auf einem guten Weg. Die Möglichkeiten im Rückraum erhöhen die Neuzugänge Jule Hertha und Chantal Reimbold (beide Mitte) sowie Fiona Adam und Vanessa Ulrich (beide Halbrechts). Zudem ist Eigengewächs Juliana Wagner drauf und dran, sich deutlich mehr Spielanteile als im Vorjahr zu erarbeiten. „Von der Dynamik her gefällt mir das sehr gut. Auch, wie sich speziell auch unsere Neuzugänge in den Dienst der Mannschaft stellen“, betont Denk, der klar auf ein Kollektiv setzt und alle Akteurinnen mitnehmen möchte.
Das ist besonders wichtig, weil Kapitänin Katharina Koltschenko wegen eines Kreuzbandrisses wohl die gesamte Saison verpassen dürfte. Immerhin ist die Operation der 23-Jährigen gut verlaufen.
Quelle HNA vom 23.08.2025
Ein Turnier als letzter Test vor Liga-Start
Kirchhof zu Gast in Leihgestern – Wiedersehen mit Zakzrewska und Harder

Kirchhof – „Wir sind schon im Solingen-Modus“, macht Christian Denk deutlich. Damit unterstreicht der Trainer der Handballerinnen der SG 09 Kirchhof den Fokus auf den Zweitliga-Start am 30. August in der Melsunger Stadtsporthalle gegen den hoch gehandelten HSV Solingen-Gräfrath. Noch aber steht ein letzter Test auf dem Programm.
Am Samstag ist die SG 09 als einziger Zweitligist zu Gast beim Turnier der TSG Leihgestern, die souverän Meister der Regionalliga wurden. Zu deren Team zählen als Neuzugänge Rückraumspielerin Wiktoria Zakzrewska, die aus Kirchhof kam, und Kreisläuferin Paulina Harder (HSG Gedern/Nidda), die bis 2023 eine Löwin war und den jüngsten Aufstieg live in der Halle verfolgte.
Gegner in den Gruppenspielen sind der Thüringer HC II (12 Uhr) und anschließend die Gastgeberinnen. In der anderen Gruppe messen sich die Kurpfalz Bären, FSV Mainz 05 II und HSG Rodgau Nieder-Roden. Ab 18 Uhr sind die Finalspiele angesetzt.
Denk sieht sein Team auf einem guten Weg. Die Möglichkeiten im Rückraum erhöhen die Neuzugänge Jule Hertha und Chantal Reimbold (beide Mitte) sowie Fiona Adam und Vanessa Ulrich (beide Halbrechts). Zudem ist Eigengewächs Juliana Wagner drauf und dran, sich deutlich mehr Spielanteile als im Vorjahr zu erarbeiten. „Von der Dynamik her gefällt mir das sehr gut. Auch, wie sich speziell auch unsere Neuzugänge in den Dienst der Mannschaft stellen“, betont Denk, der klar auf ein Kollektiv setzt und alle Akteurinnen mitnehmen möchte.
Das ist besonders wichtig, weil Kapitänin Katharina Koltschenko wegen eines Kreuzbandrisses wohl die gesamte Saison verpassen dürfte. Immerhin ist die Operation der 23-Jährigen gut verlaufen.
Quelle HNA vom 22.08.2025
Kirchhof testet Form beim Bergischen HC

Kirchhof – Es sind die Wochen des Bergischen HC mit dem Schwalm-Eder-Kreis. Erst gewann das Team von Trainerin Kerstin Reckenthäler das Heinrich Horn Gedächtnisturnier der SG 09 Kirchhof, eine Woche später triumphierte der BHC beim Domstadt-Cup in Fritzlar. Am Sonntag lädt der Verein aus Solingen und Wuppertal zur Saisoneröffnung. Gern gesehener Gast ist Kirchhof, das im Duell zweier Handball-Zweitligisten zum Testspiel kommt (Anwurf: 15 Uhr).
„Da der BHC eine Woche später im DHB-Pokal spielt, wird das für beide ein wichtiger Test. Sie sind ein Kandidat für die obere Tabellenhälfte, wir wollen zeigen, dass wir in der Deckung Fortschritte machen“, erklärt Trainer Christian Denk. Der Trainer hat auch Torfrau Lena Schmid wieder an Bord und hat keine weiteren Verletzten neben Kapitänin Katharina Koltschenko zu beklagen. Da Wiedersehen bekanntlich Freude macht, reisen die Löwinnen am zweiten Spieltag (6. September) erneut in die Sporthalle Wittkulle. Dann wird es in der Liga ernst.
Quelle HNA vom 17.08.2025
Foto: Artur Schöneburg
2. BUNDESLIGA
13 verschiedene Torschützinnen: Kirchhof arbeitet nach Testsieg über Baunatal am Feinschliff

Angriff ist (noch) die beste Verteidigung der SG 09 Kirchhof: Im Test gegen den Regionalligisten HSG Baunatal wusste das Team des heimischen Handball-Zweitligisten vor allem mit Blick auf den Zeitpunkt der Vorbereitung durchaus zu gefallen und gewann vor 150 Zuschauern in der Stadtsporthalle mit 42:27 (21:12).
„Im Sechs-gegen-Sechs war da schon viel Positives dabei. Wir haben viel durchgewechselt, und alle konnten Akzente setzen“, erklärte SG-Coach Christian Denk, der sich über gleich 13 verschiedene Torschützinnen freute. Mit den Neuzugängen Mille Bekke Andersen (7 Tore) am Kreis und Rechtsaußen Hannah Berk (6) als treffsicherste Akteurinnen, die auf der Gegenseite von der Ex-Fritzlarerin Paulina Kauffeld (9/2) getoppt wurden. Zu Anfang hieß es jedoch wie im Schlager „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher: Damm, Damm, Damm. Emilia Damm nämlich, der die ersten drei Tore der Löwinnen zur 3:1-Führung gelangen (6.). Damit lieferte die 16-Jährige einen weiteren Beweis, dass sie in der kommenden Saison neben der B-Jugend in der Bundesliga auch Kirchhof I in der 2. Liga hilfreich sein kann.
Bis zum 12:4 (15., Juliana Wagner) lief alles nach Plan. Dann aber stellte Baunatals Trainer Arnd Kauffeld auf Sieben-gegen-Sechs um – und Kirchhof vor arge Probleme. „Wie schon beim Heinrich Horn Gedächtnisturnier hatten wir im Zentrum Probleme und haben zu viele Tore kassiert. Zudem ist es uns nicht gelungen, auf der Ballseite eine Überzahl zu schaffen“, erklärte Denk, der von seinen Akteurinnen noch „mehr Emotionen“ erwartet.
Der Feinschliff in der Deckung ist folglich das Thema in den kommenden Einheiten. Weitere Erkenntnisse wird der nächste Test liefern, wenn Kirchhof am 17. August im Einlagespiel zur Saisoneröffnung beim Liga-Rivalen Bergischer HC gefordert sein wird.
Quelle: HNA vom 09.08.2025
Foto: Heinz Hartung
SG 09 Kirchhof muss lange auf Kapitänin Katharina Koltschenko verzichten

Die SG 09 Kirchhof hat einen schweren personellen Rückschlag zu verkraften: Rückraumspielerin und Mannschaftskapitänin Katharina Koltschenko hat sich beim Heinrich Horn Gedächtnisturnier einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen. Damit wird sie dem Team für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Die Diagnose kam kurz nach dem Turnier – und traf Mannschaft, Trainerteam und Verein hart. Koltschenko war erst vor zwei Wochen zur neuen Kapitänin ernannt worden und hatte in der frühen Vorbereitungsphase bereits eindrucksvoll gezeigt, wie gut sie diese Rolle ausfüllt.
„Es ist brutal – für Katha, für das Team, für uns alle. Aber so ist der Sport manchmal. Und wir wissen, wie stark Katha ist. Diese Verletzung wird sie nicht aufhalten“, so Cheftrainer Christian Denk. „Sie ist eine Kämpferin, und wir werden sie auf ihrem Weg zurück in jeder Hinsicht unterstützen.“
Die Operation am verletzten Knie wird am 19. August von Dr. Gerd Rauch durchgeführt. Die gesamte SG 09 Kirchhof wünscht Katharina viel Kraft und einen bestmöglichen Heilungsverlauf.
In sportlicher Hinsicht stellt die Verletzung einen großen Einschnitt dar, doch die Mannschaft wird die Vorbereitung nun umso geschlossener und fokussierter fortsetzen.
Kirchhof, 05.08.2025
Die ganz spezielle Herausforderung
Mit jüngstem Kader zum Zweitliga-Klassenerhalt
Kirchhof – Ein ungeplanter Aufstieg ist nun wirklich kein Beinbruch. Es gibt Schlimmeres für einen Verein. Trotzdem muss er nun einiges mehr tun, um dieser unerwarteten Herausforderung gerecht zu werden. Bei der SG 09 Kirchhof, völlig unerwartet mit einem Rumpfteam in die 2. Bundesliga zurück gekehrt, griff laut dem neuen, alten Trainer Denk „unser Plan B“, der letztlich „Plan A“ wirkungsvoll ergänzte.
„Weil lange nicht klar war, wohin die Reise geht, haben wir Spielerinnen gesucht, die ligaunabhängig für Kirchhof spielen wollen. Und als der Aufstieg perfekt war, genau diesen unser Vertrauen ausgesprochen, auch wenn es nun deutlich schwieriger wird“, erklärt der 41-Jährige die Doppelstrategie der heimischen Handballhochburg. In der Tat haben fast alle der neun Neuzugänge vor dem von ihnen erhofften Triumph zugesagt. Herausgekommen ist schließlich ein 18er Kader, mit neun Spielerinnen Kirchhofer Ursprungs, indes ohne drei Leistungsträgerinnen der letzten Spielzeit (Debora Spatz, Anna-Maria Spielvogel, Nele Weyh).
Dem die nötige Zweitliga-Reife zu verpassen – auch das anspruchsvolle Aufgabe angesichts des Durchschnittsalters von 20,2 Jahren und damit des jüngsten Teams der Liga Unterhaus. Doch Christian Denk freut sich drauf.
„Der Kader ist sehr ausgeglichen besetzt mit einigen Spielerinnen, die zu Spielerpersönlichkeiten werden können“, erklärt der SG-Coach.
Allerdings: Zweitliga-Erfahrung ist dünn gesät. Aber vorhanden. Etwa bei Mille Bekke Andersen, die schon drei Jahre dänisches Unterhaus (bei Team Esbjerg II) auf dem Buckel hat. Die dynamisch wendige Kreisläuferin, die gerne auch „Einfluss auf das Spiel“ ihrer Mannschaft nehmen will. Etwa in dem die 19-Jährige ihre Nebenleute freisperrt oder auch im Mittelblock der eigenen Defensive für Ballgewinne sorgt, um das Kirchhofer Umschaltspiel anzuschieben. Oder vom Siebenmeterpunkt Verantwortung übernimmt.
Führungsansprüche lässt auch Fiona Adam anklingen. Die ersehnte Linkshänderin im rechten Rückraum, deren Spezialität auch noch „leichte Tore“ aus der zweiten Reihe sind, was dem SG-Angriff wesentlich mehr Flexibilität verleiht. Zumal die 20-Jährige mit Mittelfrau Jule Hertha (beide von Zweitliga-Absteiger Bad Wildungen) schon eingespielt ist. Und nach einem Jahr 2. Liga weiß, worauf es ankommt: „Wir dürfen nie den Fokus und die Spielfreude verlieren. Weder im Verlauf der Saison, noch während des Spiels oder im Training.“
Auch die neue Torfrau Lena Schmid weist auf einen möglichen Findungsprozess des jungen Teams in neuer Umgebung hin. Die Ex-Mainzerin kennt die Unterschiede, weiß aus eigener Praxis, „wie sich das erste Zweitliga-Jahr anfühlt“. Geht sie doch bereits in ihr sechstes.
Genau diese Erfahrung will die 24-Jährige bei der SG 09 einbringen. Und war schnell von Konzept und Spielsystem des Neulings überzeugt: „Unsere 6:0-Deckung ist super für eine große Torfrau wie mich, denn da kann ich die Würfe des Gegners sehr gut lesen.“
Da ihre (kleineren) Kolleginnen Charlotta Martin und Johanna Feller etwas mehr von ihren intuitiven Reaktionen leben, spricht sie von einer „optimalen Ergänzung“ im Kirchhofer Kasten. Äußerst wichtig für ihren Coach, „denn unsere aggressive Abwehr soll auf dem Weg zum Klassenerhalt zu einer Art Lebensversicherung werden“ (Denk).
Hilfreich dabei, dass es auch auf jeder Position am eigenen Kreis Optionen und Konkurrenzkampf gibt. Katharina Koltschenko, Häuptling des erfolgreichen Mini-Kaders der letzten Saison, wird sich daher – höchst erfreut – umgewöhnen müssen. An ihrer Spielweise will die 23-jährige neue Kapitänin deshalb nichts ändern: „Weiterhin alles geben und in kritischen Situationen vorneweg gehen.“ Also bleibt`s bei ihrer Führungsrolle, wobei es nun ein paar mehr Talente zu führen gilt.
Torfrau Lena Schmid setzt auf Heimstärke:
Mit 16 Mannschafften geht die 2. Handball-Bundesliga der Frauen am 30. August in die neue Saison. Mit drei Aufsteigern: neben Kirchhof Rostock und Freiburg, die SG-Trainer Christian Denk auf dem Weg zum Klassenerhalt auf jeden Fall hinter sich lassen will. Torfrau Lena Schmid setzt dabei auf die Heimstärke und die Unterstützung der eigenen Fans, die sie selbst – noch im Mainzer Trikot – „durchaus beeindruckt hat“.
Vor eigener Kulisse geht`s dann auch gegen Solingen los (30.8.), ehe der Neuling beim Bergischen HC (6.9.) gefordert ist. Es folgt der Schlager gegen die „Wundertüte“ (Denk) Bayer Leverkusen, der Rekordmeister, der nach 50 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur höchsten deutschen Spielklasse abgestiegen war (13.9.). Des Trainers Titelkandidaten sind Rödertal, Berlin, Leipzig und Solingen.
Zugänge: Schmid (Mainz 05), Adam, Berk, Hertha (alle Bad Wildungen), Andersen (Esbjerg), Ulrich (Hannover-Badenstedt), Reimbold (Fritzlar), Damm, Grün (beide eigene Jugend).
Abgänge: Spatz (Solingen-Gräfrath), Spielvogel (Fritzlar), Weyh (Bad Wildungen), Immelnkämper (Pause, Ziel unbekannt), Nöchel Baunatal), Zakzrewska (Leigestern).
Quelle: HNA 29.07.2025
Foto: Artur Schöneburg
SG - Spielerinnen auf Herz und Nieren durchleuchtet


Unsere Mannschaft befindet sich aktuell im Trainingslager.
Die letzten Tage wurden Leistungsdiagnostik sowie die medizinischen Untersuchungen durchgeführt.
"Wir sind stolz, so ein tolles Team ums Team zu haben", so Renate Denk.
Ob im sportlichen Einsatz oder in der täglichen Patientenversorgung – Dr. Gerd Rauch, Dr. med. Karl Friedrich Appel und Lotta Jacob bilden ein starkes medizinisches Netzwerk in der Region und für die Melsungener Handballerinnen.
Dr. Gerd Rauch, Mannschaftsarzt der SG 09 Kirchhof, seit über 25 Jahren, ist mit seinem Ärzteteam in der Praxisklinik OCP Kassel für Orthopädie & Chirurgie im Einsatz.
Dr. Karl Friedrich Appel und sein Team kümmern sich im B.Braun Ambulanten Herzzentrum, in Melsungen am idyllischen Forstgarten gelegen, um die Herzgesundheit.
Lotta Jacob, seit der Saison 2019/2020 Mannschaftsärztin und Inhaberin der Praxis Jacob & Sostmann, steht für moderne Allgemeinmedizin direkt in Melsungen.
Damit sind die SG-Spielerinnen in guten Händen.
SG 09 Kirchhof erweitert Athletiktrainer-Team

Die SG 09 Kirchhof baut ihren Trainerstab weiter aus und verstärkt sich im athletischen Bereich. Mit der stetig steigenden Bedeutung von Athletiktraining im Handball – insbesondere im Leistungsbereich – reagiert die SG 09 Kirchhof auf die wachsenden Anforderungen ihrer vier leistungsorientierten Mannschaften: den beiden Damenteams sowie der A- und B-Jugend-Bundesliga.
Ab sofort wird Athletiktrainer Ralf Wiederhold von Esther Leipold unterstützt, die von den Vipers aus Bad Wildungen nach Melsungen kommt.
„Esther hat uns mit ihrer sympathischen Art und offenen Kommunikation direkt überzeugt – wir freuen uns sehr, sie im Team willkommen zu heißen! Es ist großartig, nun zwei engagierte Athletiktrainer bei uns zu haben, die mit Herz und Seele für den Sport brennen“, betont Trainer Christian Denk, der sich gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam über die Verstärkung freut.
Die SG 09 entwickelt sich stetig weiter – mit einer wachsenden Anzahl an Spielerinnen in allen Teams ist es der Anspruch, auch im athletischen Bereich ein professionelles Trainingsumfeld zu bieten. Gerade das Kraft- und Athletiktraining nimmt im modernen Handball eine zentrale Rolle ein.
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und blicken motiviert in die neue Saison!

Wir gratulieren unserer
Spielerin
Katharina Koltschenko
zum Geburtstag.
Hab einen schönen Tag.
Deine SG 09 Kirchhof
11.07.2025

Willkommen in Melsungen. Unsere neue Kreisläuferin, Mille Bekke Andersen, hat kurz vor dem Start in die Vorbereitung die schöne Stadt Melsungen unter die Lupe genommen. Dazu gehören die Heimspielhalle, die Höhle der Löwinnen in der Dreuxallee, das Moveo Unter dem Schöneberg, die neue Wohnung auf der Sonnenseite von Melsungen, und natürlich die historische Innenstadt. Auf der Bartenwetzerbrücke fand das erste Fotoshooting statt.
Nach ihrem Familienurlaub ist dann der Umzug in die Bartenwetzerstadt an der Fulda geplant.
Bis dahin, liebe Mille,
schöne und sonnige Sommerferien
03.07.2025

Neue Kreisläuferin für SG 09 Kirchhof
Kader somit komplett

Kirchhof – Aller guten Dinge sind drei: Auch am Kreis, wo die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof nach ihrer Rückkehr in die 2. Bundesliga nun dreifach aufgestellt sind. Ganz nach Wunsch von Trainer Christian Denk, der ab dem Trainingsauftakt am 22. Juli auf Neuzugang Mille Bekke Andersen (Team Esbjerg) und nach der Komplettierung des Kaders auf 18 Spielerinnen baut.
„Wir gewinnen ein starkes Talent, was förmlich brennt, im Ausland, aber auch besonders mit uns erfolgreich zu sein und den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen zu können. Ihre freundliche Art, aber besonders ihre professionelle Einstellung zum Handball waren weitere Punkte“, erklärt Denk, für den die 19-Jährige eine Kandidatin für den Mittelblock ist. Das „tolle Gefühl dafür, schnell nach vorne zu kommen“ und „eine große Trefferquote beim Abschluss“ sind weitere Stärken der Dänin, auf deren Position zudem die ebenfalls 19-Jährige Merle Pauser sowie Meriam Grün aus dem eigenen Nachwuchs zur Auswahl stehen.
Andersen trainierte in der dänischen Hafenstadt schon mit deren erster Mannschaft, die im vergangenen Jahrzehnt die meisten Titel des Landes holte und international im Einsatz war. Selbst spielte die Kreisläuferin, die dank Schul-Deutsch keinerlei Sprachbarrieren haben wird, in den vergangenen Spielzeiten bei Team Esbjerg II in der 2. und 3. dänischen Liga. Zudem reifte sie in der U 19-Liga, der höchsten Nachwuchsklasse des Landes.
„Ich liebe das schnelle Spiel nach vorne und arbeite sehr hart daran, meine Mitspielerinnen besser zu machen – durch gutes Sperren und das richtige Timing, um ihnen Räume zu schaffen“, erklärt die 1,76 m große Handballerin, die sich über Kirchhof und die 2. Liga auch für die Junioren-Nationalmannschaft Dänemarks interessant machen möchte und sich auf die „Fankultur“ hierzulande freut.
Quelle: HNA vom 23.06.2025
Kirchhofs Rückraum gewinnt an Möglichkeiten
Adam kommt ebenfalls aus Bad Wildungen - Ulrich aus Hannover verpflichtet

Foto: Artur Schöneburg
Kirchhof – Mini-Kader war gestern: Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof werden die kommende Spielzeit mit reichlich neuen Möglichkeiten in Breite und Spitze angehen. Zudem wird das Team für die 2. Bundesliga immer jünger. Der neue Trainer Christian Denk plant mit einem Altersschnitt von 20,2 Jahren, woran auch die beiden frischen Verstärkungen für den Rückraum, Fiona Adam (HSG Bad Wildungen) und Vanessa Ulrich (TV Hannover-Badenstedt), ihren Anteil haben.
Mit „Teamgeist und Kampfwillen bis zum Ende“ möchte die 20-jährige Adam punkten, die gleich zwei besondere Stärken mitbringt. Zum einen 1,80 m Körpergröße in einem vergleichsweise eher kleinen Team, zum anderen ist sie Linkshänderin. Die Dritte im Aufgebot neben den beiden Rechtsaußen Hannah Berk und Gabriela Vrabie. Mit Berk und der jüngst vorgestellten Jule Hertha spielte sie zuletzt bei den Vipers, mit Kreisläuferin Merle Pauser einst in der Westfalenauswahl. Weitere gute Gründe, warum sie „so richtig Bock“ hat, sich mit dieser so jungen Mannschaft künftig zu beweisen.
„Fiona ist ein wunderbares Gegenstück zu unseren anderen Spielerinnen, sie kann uns Räume geben für den Kreis“, erklärt Denk, dessen Team am 30. August gegen den HSV Solingen-Gräfrath starten wird. Gegen den Klub aus Adams Geburtsort, für den sie in der Jugend spielte. Großes Talent, das in der Familie liegt. Ihr jüngerer Bruder Malte ist U 19-Nationalspieler und zählt mit 18 Jahren bereits zum Zweitliga-Kader des TSV Bayer Dormagen. 89/19-Treffer gelangen ihr in ihrer ersten Zweitliga-Saison.
Mit der Verpflichtung von Vanessa Ulrich ist der Kader auf nunmehr 17 Spielerinnen angewachsen, Nummer 18 soll eine Kreisläuferin sein. Dann wären die Planungen der Löwinnen soweit abgeschlossen. Zu der 19-Jährigen sagt der Coach: „Vanessa ist richtig stark im Eins-gegen-Eins gegen die Hand. Zudem hat sie eine super Einstellung.“ Ulrich wurde im niedersächsischen Helmstedt geboren, ihr Heimatverein ist die JSG Allertal. Hannover-Badenstedt schloss sie sich 2019 zunächst mit Zweitspielrecht an. Mit der B-Jugend des TV wurde sie 2022 Dritter der Deutschen Meisterschaft und holte anschließend mit der A-Jugend den DHB-Pokal.
Nachdem sie nun das Abi in der Tasche und eine Saison in der 3. Liga hinter sich hat, möchte sich die flexible Rückraumspielerin in Kirchhof beweisen. „Das Tempospiel, was eine unserer Stärken werden soll, liegt mir“, sagt die Rechtshänderin, die auch in der Deckung auf Halb Qualität mitbringt.
Quelle: HNA vom 18.06.2025
SG 09 Kirchhof verstärkt den Rückraum mit zwei weiteren Löwinnen:
Fiona Adam und Vanessa Ulrich


Die SG 09 Kirchhof freut sich über zwei weitere Neuzugänge für den Rückraum: Fiona Adam wechselt von den Vipers aus Bad Wildungen, Vanessa Ulrich kommt von Hannover-Badenstedt.
Fiona Adam: Linkshänderin mit großem Potenzial
Fiona Adam wurde gezielt für den rechten Rückraum verpflichtet. Die 20-jährige Linkshänderin ist 1,80 Meter groß und gilt als Spielerin mit hohem Entwicklungspotenzial. Trotz Angeboten aus der 1. und 2. Bundesliga überzeugt die Sportgemeinschaft mit ihrem Konzept.
„Wir freuen uns sehr über diesen Transfer. Fiona macht uns im Rückraum deutlich variabler und verleiht unserem Spiel mehr Wurfgefahr aus der zweiten Reihe. Die Studentin passt hervorragend in unsere neue Mannschaft“, so die sportliche Leitung.
Fiona Adam zu ihrem Wechsel:
„Ich habe mich für Kirchhof entschieden, weil das Umfeld von Anfang an gepasst hat und der Verein sehr ambitioniert ist. Ich möchte meine Erfahrungen einbringen und freue mich auf die Herausforderung, mit einem ehrgeizigen Team zu spielen.“
Vanessa Ulrich: Durchsetzungsstark und spielintelligent
Auch Vanessa Ulrich kann im rechten Rückraum eingesetzt werden. Sie überzeugt mit einem starken 1-gegen-1-Verhalten, Spielintelligenz und großer Einsatzbereitschaft. „Nessi“, so wird Vanessa gerufen, scheut keinen Zweikampf und bringt zudem eine ausgesprochene positive Team-Mentalität mit.
„Vanessa hat im ersten Gespräch einen tollen Eindruck hinterlassen. Ihre Einstellung und Mentalität passen perfekt zu unserer Philosophie. Vanessa Ulrich, die gerade ihr Abitur schreibt, wird uns mit ihrer Dynamik und Spielweise verstärken.“
Vanessa Ulrich über ihre Entscheidung:
„Das erste Gespräch war sehr sympathisch und zielstrebig. Das Konzept mit dem neuen Kader und dem schnellen Handballspiel hat mich überzeugt.“
Mit diesen beiden Neuzugängen ist der Rückraum vorerst komplett – dynamisch, flexibel und voller Tatendrang. Die Mischung aus hungrigen, jungen Spielerinnen lässt auf eine spannende und erfolgreiche Saison hoffen.
18.06.2025
Hertha nach Kirchhof
Rückraumhoffnung aus Bad Wildungen
Foto: Artur Schöneburg
Kirchhof – Da ist der vierte externe Neuzugang für die SG 09 Kirchhof: Rückraumspielerin Jule Hertha kommt von der HSG Bad Wildungen. Als dritte Spielerin, deren Vertrag bei den Vipers mit dem Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga nichtig geworden war.
Damit verdichtet sich immer mehr, dass Kirchhof mit seinem historisch jüngsten Kader in der 2. Bundesliga an den Start gehen wird. Alle 15 bis dato unter Vertrag stehenden Akteurinnen sind zwischen 16 und 24 Jahre jung. Auch die gebürtige Kasselerin, die in Calden lebt und in den Endzügen ihres Abiturs an der Kasseler Herderschule steckt.
„Die Stabilität des Vereins“ nennt die 19-Jährige als Hauptgrund für ihren Wechsel und freut sich schon riesig darauf, „wenn wir uns alle neu beweisen können.“
Herthas Heimatverein ist der TSV Jahn Calden. Von 2019 bis 2024 reifte sie bei der HSG Blomberg-Lippe, mit der sie 2023 Deutscher Meister bei der A-Jugend wurde. In Bad Wildungen war sie zuletzt ein absoluter Lichtblick und erzielte 77 Tore in der 2. Liga. „Jule wird uns helfen, einen noch schnelleren Handball zu spielen. Sie zeichnen eine hohe Spieleintelligenz und tolle Technik aus, aber auch in der Abwehr wird sie ihre Rolle finden“, ist der künftige Trainer Christian Denk voll des Lobes.
Rückraummitte, aber auch Halblinks, sind die Positionen, auf denen die Rechtshänderin Leistung zeigen will: „Mit der Erfahrung aus dem letzten Jahr, wo ich schon viele Spielanteile hatte, möchte ich nun noch mehr Verantwortung übernehmen“, erklärt die schnelle Sportlerin mit Stärken im Eins-gegen-Eins.
Ein weiteres besonderes Talent der 19-Jährigen ist es, Ukulele zu spielen. Ihr Fokus gilt allerdings klar dem Handball, auch wenn sie kein persönliches Derby mehr vor sich hat, weil ihre ältere Schwester Emma mit dem SV Union Halle-Neustadt in die 1. Liga aufgestiegen ist.
Quelle: HNA vom 14.06.2025
Julia Hertha wird eine Löwin
Willkommen in Kirchhof: Jule Hertha unterschreibt Zwei-Jahresvertrag bei der SG 09

Foto: Artur Schöneburg
Die SG 09 Kirchhof kann den nächsten wichtigen Baustein für die kommende Saison vermelden: Julia Hertha hat einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben und wechselt – wie bereits zuvor Hannah Berk – von den Vipers aus Bad Wildungen zu den Löwinnen.
Mit Jule Hertha, so wird Julia gerufen, stößt eine weitere talentierte Spielerin aus Nordhessen zum Team, die perfekt zur Philosophie des Vereins passt. „Unser Ziel ist es, attraktiven Tempohandball mit Spielerinnen aus der Region zu kombinieren. Mit der Verpflichtung von Jule Hertha haben wir das erneut eindrucksvoll umgesetzt“, so das Kirchhofer Management.
Cheftrainer Christian Denk zeigt sich überzeugt vom Neuzugang:
„Jule wird uns stärker machen. Ihre Spielintelligenz, ihr dynamisches Eins-gegen-Eins und ihr schnelles, zugleich kontrolliertes Tempospiel werden unsere Möglichkeiten im Rückraum deutlich erweitern. Sie bringt trotz ihres jungen Alters eine bemerkenswerte Reife mit und ergänzt unsere Mannschaft in der Breite ideal.“
Das erste Kennenlernen fand – wie es sich für echte Nordhessen gehört – stilecht am Herkules in Kassel statt. Schon dort überzeugte die 19-Jährige nicht nur sportlich, sondern auch menschlich: „Ihre lockere und freundliche Art hat sofort beeindruckt und macht richtig Lust auf die gemeinsame Zeit“, berichtet Christian Denk begeistert.
Jule Hertha blickt ihrer neuen Aufgabe voller Vorfreude entgegen:
„Ich freue mich sehr, ab der kommenden Saison Teil der SG 09 Kirchhof zu sein. Der Wechsel ist für mich ein wichtiger Schritt in meiner sportlichen Entwicklung, und ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir der Verein entgegenbringt, indem ich die Chance bekomme, mit der SG in der 2. Liga spielen zu können. Ich freue mich darauf, mich zusammen mit Team und Verein weiterzuentwickeln und dazu beizutragen, die 2. Bundesliga mit der SG in meiner Heimatregion möglich zu machen.“
Die Kaderplanungen der SG 09 gehen nun in die finale Phase, auch wenn noch einzelne Personalentscheidungen folgen werden. Klar ist jedoch schon jetzt:
Mit dem Zugang von Jule Hertha, die derzeit ihr Abitur schreibt, ist der Grundstein nun gesetzt – für eine junge,
ehrgeizige Mannschaft mit starkem regionalem Rückhalt und viel Potenzial.
13.06.2025

Denk übernimmt in der 2. Liga
Heiligenstadt-Nachfolge geklärt - Schmid neue Torfrau

Kirchhof – Kaum sind die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof in die 2. Bundesliga zurückgekehrt, haben sie zwei wichtige Personalien geklärt. Neuer Trainer und somit Nachfolger des zu den Herren des GSV Eintracht Baunatal wechselnden Sascha Heiligenstadt wird Christian Denk. Der sich zudem darüber freut, dass sich auch Torfrau Lena Schmid den Löwinnen angeschlossen hat.
„Durch den ungeplanten Aufstieg gewinnen wir ein Jahr. Das gibt uns viel“, erklärt Denk, der damit die Philosophie unterstreicht, dass sie bei den Grün-Weißen mehr denn je auf die eigene Nachwuchsarbeit setzen. Drei Jahre lang war diese federführend unter Denks Leitung, der die A- und B-Jugend zur Saison 2025/26 in die Bundesliga brachte. Offen ist allerdings, ob er parallel noch eines dieser Teams coachen wird oder ob es hier noch eine externe Lösung geben wird.
An seiner Seite bei Kirchhofs Vorzeigeteam weiß er Marco Naumann als Co-Trainer, Ralf Wiederhold als Verantwortlichen für den athletischen Bereich und Nicole Jacobi als Betreuerin. „Die Mädels haben mir meinen Esprit zurückgegeben. Nun möchte ich mit ihnen die nächsten Schritte gehen, auch wenn die 2. Liga eine Nummer wird“, sagt der 41-Jährige mit Blick auf Talente wie Juliana Wagner, Emilia Damm und Meriam Grün.
Christian Denk leistete bereits ab 2001 Jugendarbeit in Kirchhof, übernahm 2010 die zweite Mannschaft und im Dezember 2015 die Erste bis 2020 in 2. und 3. Liga. 2020 wurde er Coach des Erstligisten SV Union Halle-Neustadt, den er ohne Pflichtspiel verließ und dann eine Pause einlegte. 2022 stieg er wieder voll in den Nachwuchsbereich der SG 09 ein.
Zwei neue Rückraumkräfte hätte er gerne noch, zudem eine weitere Kreisläuferin. Keine Frage, hier gilt es die Lücken von Deborah Spatz, Anna-Maria Spielvogel und Nele Weyh zu füllen. „Natürlich verlieren hier viel Qualität. Aber genau da sehe ich unsere Chance, neue Stärke zu entwickeln“, sagt der neue und alte „Chef“.
Trainingsstart mit dem ersten Spieltag am 30. August als Etappenziel ist der 22. Juli. Einen Tag vorher feiert Lena Schmid ihren 24. Geburtstag. Über seinen neuen Rückhalt sagt Denk: „Lena hat eine positive Ausstrahlung, sicheres Stellungsspiel und starke Präsenz. Mit ihrer emotionalen Art passt sie sehr gut zu uns.“ Damit ist das „Team Tor“ mit Drittliga-Senkrechtstarterin Charlotta Martin und Eigengewächs Johanna Feller komplett. Dank Schmid, die für den FSV Mainz 05 mit 9,8 Paraden im Schnitt die Führende dieser Statistik und insgesamt 265 Paraden Dritte in der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit war.
Schmid war vor zwei Monaten als Neuzugang bei der HSG Bad Wildungen präsentiert worden und bemühte sich dann erfolgreich um einen berufliche Anstellung in Nordhessen. Als die Vipers dann abstiegen, ihr Vertrag somit nichtig wurde und dort die Zukunft ungewisser denn je, suchte sie via Spielerberater von Transfair Sportmanagement einen neuen Klub - und war sofort Feuer und Flamme. „Selbst wenn der Aufstieg nicht geklappt hätte, wäre ich nach Kirchhof gekommen. So aber bin ich froh, dass ich meine sechste Saison in der 2. Liga vor mir habe und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir Torhüterinnen uns in jeder Phase unterstützen werden“, sagt die 23-Jährige.
Schmid wurde in Esslingen am Neckar geboren, ihr Heimatverein ist der HC Wernau. Nach Stationen über HSG Deizisau-Denkendorf und TuSsies Metzingen schloss sie sich 2020 der TG Nürtingen an, ehe sie 2022 zu Mainz wechselte und sich dort von Saison zu Saison steigerte. Auch gegen Kirchhof hat sie bereits das eine oder andere starke Spiel bestritten, wurde 2022 beim Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier zur besten Torfrau gewählt. Auch von Christian Denk, der mit dem 1,80 m großen Rückhalt nun gemeinsame Ziele verfolgen wird.
Kader 2. Bundesliga 2025/26
Trainer: Christian Denk (für Sascha Heiligenstadt, wechselt zu Eintracht Baunatal)
Zugänge: Schmid (Mainz 05), Berk (Bad Wildungen), Reimbold (Fritzlar), Damm, Grün (beide eigene Jugend)
Abgänge: Spatz (Solingen-Gräfrath), Spielvogel (Fritzlar), Weyh (Bad Wildungen), Immelnkämper, Nöchel, Zakzrewska (alle Ziel unbekannt)
Aufgebot:
Tor: Johanna Feller, Charlotta Martin, Lena Schmid
Kreis: Meriam Grün, Merle Pauser
Linksaußen: Emilia Damm, Marie Sauerwald
Rechtsaußen: Hannah Berk, Gabriela Vrabie
Rückraum: Sidney Bätz, Katharina Koltschenko, Dana Krömer, Chantal Reimbold, Juliana Wagner
Quelle: HNA vom 11.06.2025
Top-Torfrau Lena Schmid wechselt zum
frisch gebackenen Handball-Zweitligisten

Kirchhof sichert sich für die kommenden zwei Jahre die Dienste eine der besten Torhüterinnen der 2. Handball-Bundesliga der Frauen: Lena Schmid wechselt vom 1. FSV Mainz 05 zum Neu Zweitligisten. Mit 265 Paraden belegte die 23-Jährige in der vergangenen Spielzeit Platz 2 der ligaweiten Statistik – ein klarer Beleg für ihre Klasse zwischen den Pfosten.
Schmid bringt reichlich Zweitliga-Erfahrung mit und passt damit ideal in das Konzept der neu formierten, jungen Kirchhofer Mannschaft, die unter dem neuen Cheftrainer Christian Denk in der kommenden Saison attraktiven Tempohandball spielen will. Dafür sind aggressive Deckungsarbeit und ein starkes Torfrauenspiel unerlässlich – beides soll durch den Neuzugang entscheidend gestärkt werden.
Vor ihrer Station in Mainz spielte Lena Schmid bereits für die TG Nürtingen in der 2. Liga und hat sich über die Jahre als analytische und akribische Torhüterin etabliert. Sie bereitet sich gezielt auf ihre Gegnerinnen vor und ist bekannt dafür, Spielsituationen früh zu antizipieren.
Trainer Christian Denk ist überzeugt:
„Lena wird nicht nur unser Torwartspiel auf ein neues Level heben, sondern auch Lotti Martin und Johanna Feller, unsere beiden jungen Torhüterinnen, weiterentwickeln. Wir haben nun das starke Trio, das wir uns gewünscht haben.“
Neben dem sportlichen Mehrwert wird Lena Schmid auch eine wichtige Rolle in der Förderung des Nachwuchses übernehmen und eng mit den Jugendtorhüterinnen und unseren Torwarttrainern des Vereins zusammenarbeiten. Ihre hohe Identifikation mit dem Verein und ihre professionelle Einstellung, sowohl zum Sport als auch zur beruflichen Laufbahn, haben das Kirchhofer Team bereits im ersten Gespräch überzeugt.
Lena Schmid sagt zu ihrem Wechsel:
„Es war zunächst eine unerwartete Situation, da ich meine Entscheidung eigentlich schon getroffen hatte. Doch nach den Gesprächen mit Kirchhof war mir schnell klar: Sportlich ist das hier eine Top-Adresse. Die Bedingungen stimmen, die Ambitionen sind groß – ich freue mich riesig auf die Aufgabe. Gemeinsam mit dem jungen, talentierten Team möchte ich Verantwortung übernehmen, mich einbringen und dabei helfen, uns in der 2. Liga zu etablieren und den Klassenerhalt zu sichern.“
Lena Schmid unterschreibt einen Vertrag über zwei Jahre. Der gesamte Verein freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einer der besten Torhüterinnen der Liga – und auf ein starkes Torfrauentrio, das für Sicherheit, Qualität und Entwicklung stehen wird.
Kirchhof, den 10.06.2025

Über den Dâchern von Rotenburg unterschreibt Lena Schmid, im Göbels Hotel Rodenberg ihren Zweijahresvertrag mit der SG 09 Kirchhof.
Christian Denk übernimmt das Traineramt

Kirchhof, Die SG 09 Kirchhof stellt die Weichen für die Zukunft: Christian Denk kehrt zurück an die Seitenlinie der
1. Damenmannschaft – mit einer klaren Vision, viel Leidenschaft und einem starken Team im Rücken.
Christian Denk ist kein Unbekannter: Bereits in der Vergangenheit stand der
42-Jährige erfolgreich an der Spitze des Kirchhofer Damenhandballs. Zuletzt entwickelte der leidenschaftliche Trainer die SG 09 Kirchhof zu einer festen Größe in der Jugendbundesliga. Die sportliche Leitung ist seit Jahren sein Spezialgebiet – mit dem klaren Ziel, frischen Wind, neue Impulse und nachhaltigen Erfolg in den Seniorenbereich zu bringen.
„Wir freuen uns sehr, dass Christian mit seiner Überzeugungskraft und seiner Führung, die Aufgaben des Cheftrainers übernimmt “, so Renate Denk. „Er kennt die SG 09 Kirchhof, lebt unsere Philosophie und bringt genau das mit, was wir jetzt brauchen: Emotion, Taktik und ein feines Gespür für Teamdynamik.“
Von 2022 bis 2025 war Christian Denk der Motor der Kirchhofer Nachwuchsarbeit. Unter seiner Führung entwickelten sich insbesondere die weibliche Jugend A und B zu Aushängeschildern des deutschen Jugendhandballs. Viele Talente, die heute an der Tür zur 1. Mannschaft klopfen, wurden unter seiner Anleitung geformt – mit Geduld, aber auch dem klaren Anspruch, das Beste aus jeder Spielerin herauszuholen.
Christian Denk soll für die enge Verzahnung von der Jugend zum Seniorenbereich sorgen. Ziel ist es, die nächste Generation behutsam, aber gezielt in die Mannschaft zu integrieren und gleichzeitig eine schlagkräftige Einheit zu formen, die das Publikum begeistert.
„Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe“, sagt Christian Denk selbst. „Wir wollen mitreißenden, schnellen Handball zeigen – mit Identität, Herz und Charakter. Der Weg ist klar: Wir bauen auf ein starkes Fundament aus Nordhessen, ergänzt durch junge, hungrige Talente deutschlandweit. Und wir wollen wieder mehr Menschen in die Halle holen – durch Leistung, Leidenschaft und echte Typen.“
An seiner Seite steht ein vertrautes Team: Marco Naumann wird Co-Trainer, Ralf Wiederhold verantwortet den athletischen Bereich und Nicole Jacobi sorgt als Teambetreuerin für die Organisation. Gemeinsam verfolgt das Team eine klare Linie – und hat dabei nicht nur die Tabelle im Blick, sondern auch die Entwicklung der Spielerinnen und des gesamten Vereins.
Ein besonderes Plus: Der „neue“ Cheftrainer gilt als exzellenter Kommunikator und Netzwerker. Seine Ansprache potenzieller Neuzugänge zeigt Wirkung – die Gespräche laufen vielversprechend. Die Botschaft ist klar: In Kirchhof entsteht etwas. Und das soll man nicht nur sehen, sondern auch spüren – auf dem Spielfeld und auf den Rängen.
Die Jugend bleibt dabei weiterhin ein zentrales Standbein der Vereinsarbeit. Die Strukturen, die Denk aufgebaut hat, bleiben bestehen und werden gezielt weiterentwickelt.
Die Sportgemeinschaft 1909 Kirchhof geht den nächsten Schritt – mit Christian Denk und einer neuen Mannschaft, die bereit ist, den Weg mitzugehen.
Kirchhof, den 10.06.2025

„Jede Spielerin hat ihre Rolle gefunden und angenommen“
Kirchhofs Führungsspielerin Katharina Koltschenko will an ihrem risikovollen Spielstil festhalten

Kirchhof – Schließlich musste sie doch nicht mehr eingreifen. Am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga hatte sich Katharina Koltschenko verletzt, am letzten saß die Rückraumspielerin, obwohl noch nicht voll genesen, schon wieder auf der Bank. Doch ihre Teamkameradinnen machten beim Kantersieg gegen Frankfurt/Oder auch ohne ihre beste Torschützin alles klar, was nichts daran ändert, dass die 22-Jährige eine der Garantinnen des Aufstiegs der SG 09 Kirchhof ist.
Wie groß war Ihre Qual, von der Bank aus miterleben zu müssen, wie sich Ihre Mannschaft für die 2. Liga qualifizierte?
Natürlich will ich immer spielen, deshalb waren die Aufstiegsspiele eine große Herausforderung für mich. Ich hätte dem Team gern geholfen, doch sie haben es auch ohne mich geschafft. Und darauf bin ich durchaus stolz.
Ihre Verletzung nach dem ersten Aufstiegsspiel war ein Spiegelbild der laufenden Saison. Wie hätten Sie vor der Spielzeit, als der Kader immer mehr ausdünnte, auf die Prognose reagiert, dass die Mannschaft den Wiederaufstieg schafft?
Nach der Vorbereitung hat niemand daran gedacht. Da war der Aufstieg weit weg und auch nicht unser Ziel. Vieles war neu, der Trainer, einige Spielerinnen, so dass wir als Mannschaft erst nach und nach funktionierten.
Wie hat sie das unmöglich Erscheinende geschafft?
Jede Spielerin hat ihre Rolle gefunden und angenommen. Wenn Leistungsträgerinnen wie Deborah Spatz oder Anna-Maria Spielvogel ausfallen, war klar, dass andere Verantwortung übernehmen müssen. Das hat geklappt.
Bei wem besonders gut?
Marie Sauerwald durfte mehr spielen und hat das voll genutzt. Und gleich auf mehreren Positionen Verantwortung übernommen. Dana Krömer war in der Abwehr ein Anker. Und Charlotta Martin im Tor hat uns sehr geholfen.
Welche Rolle hat Trainer Sascha Heiligenstadt dabei gespielt?
Auch für ihn war das eine schwierige Situation. Er musste unerwartet eine neue, junge Mannschaft formen. Er hat immer das Gespräch mit uns gesucht und uns in seine taktische Maßnahmen mit einbezogen. Das schuf Vertrauen. Er hat auch allgemein für ein gutes Betriebsklima gesorgt, was für den Zusammenhalt sehr wichtig war.
Sie selbst haben die meisten Tore, nämlich 129, erzielt und eine entscheidende Rolle in der Abwehr als vorgezogene Spielerin inne gehabt.
Wie sind Sie zu einer solchen Führungspersönlichkeit mit gerade mal 22 Jahren geworden?
Ich weiß auch nicht, wieso das so schnell passiert ist. Hilfreich war sicherlich, dass ich unter Trainer Martin Schwarzwald in der Saison 23/24 erstmals meine Chance bekommen habe und sie auch bis zu meiner Verletzung nutzen konnte. Diese Saison war mir von Anfang an bewusst, dass ich mehr Verantwortung übernehmen muss. Denn: Mit 22 Jahren gehöre sich schon zu den Älteren.
Sie schonen sich nicht. Das hat dann immer wieder auch schwere Verletzungen zur Folge. Werden Sie Ihren Spielstil in Zukunft etwas modifizieren?
Nein, das ist mein Spielstil und wird es immer bleiben. Trotz des Risikos. Ich bin halt nicht die typische Rückraumspielerin, die aus der zweiten Reihe wirft. Vielleicht sollte ich noch etwas mehr mit meinen Schlagwürfen arbeiten.
Neuer Trainer, einige neue Spielerinnen – die Mannschaft steht nach dem Aufstieg erneut vor einem personellen Umbruch. Was stimmt sie zuversichtlich, dass es diesmal, anders als nach dem Aufstieg 2023, mit dem Klassenerhalt klappt?
Ein neuer Input von einem neuem Trainer ist auch leistungsfördernd. Weiterhin gehe ich davon aus, dass wir uns noch verstärken werden. Ein belebendes Element sind sicherlich auch unsere Talente Emilia Damm, Juliana Wagner und Meriam Grün, die noch ein erhebliches Steigerungspotential haben, wenn sie ohne Druck wachsen können.
Zur Person
Katharina Koltschenko (22), geboren in Kassel, spielte in der Jugend bei Eintracht Baunatal und wechselte zur Saison 2020/21 ins Juniorteam der SG 09 Kirchhof. Das Rückraumtalent feierte bereits am 25. Oktober 2020 ihr Debüt in der ersten Mannschaft der SG, mit der sie 2023 in die 2. Liga auf- und eine Saison später wieder abstieg. Die Aufbauspielerin lebt in Melsungen und absolviert ein Grundschulstudium an der Universität in Kassel.
Quelle: HNA Schwalm-Eder-Sport 10.06.2025

Lösungsorientiert und mit viel Herz
Kirchhof mit 35:16 zurück in der 2. Liga - Weyh startet Party

Kirchhof – Der Zug hatte keine Bremse. Der Express der SG 09 Kirchhof, der nach minimalen Startschwierigkeiten den Frankfurter HC vor 900 begeisterten Zuschauern in Rotenburg förmlich überrollte. Mit einem 35:16 (16:9)-Kantersieg kehrten die Löwinnen über die Aufstiegsrunde in die 2. Handball-Bundesliga zurück - und ließen es auch im Anschluss ordentlich krachen.
Da ließ sich Nele Weyh nicht zwei Mal bitten, bewies nach einer formidablen Vorstellung auf der Platte Entertainer-Qualitäten und gab mit der „Humba“ den Startschuss für die Feierlichkeiten. Zu den Glückseeligen in Grün und Weiß zählte auch Managerin Renate Denk, die seit 1998 an der Spitze des Vereins steht. Es war der achte Aufstieg in ihrer Ära. Höhepunkt der Sprung unter Coach Gernot Weiss 2004 in die 1. Bundesliga, zum siebten Mal geht es nun wieder in die 2. Liga. Sascha Heiligenstadt ist der siebte Trainer nach Jürgen Steinbach (1999), Udo Horn (2008), Gernot Weiss (2012), Markus Berchten (2015), Christian Denk (2017) und Martin Schwarzwald (2023), dem dieses Kunststück gelang.
Mit Blumensträußen und Fotoalben wurden die scheidenden Akteure in der Göbel Hotels Arena verabschiedet, in der auch in der kommenden Spielzeit das eine oder andere Duell ausgetragen werden dürfte. Managerin Denk adelte Deborah Spatz als „eine der größten Spielerinnen der SG 09 Kirchhof“. Betonte, dass Anna-Maria Spielvogel „die Zügel in der Hand hatte“. Lobte Kapitänin Weyh als Kämpferin, die selbst mit gebrochener Hand „gekämpft hat wie eine Löwin.“ Nicht zuletzt war Coach Heiligenstadt einfach „zur rechten Zeit am rechten Ort“.
Keine Frage, das einjährige Gastspiel des Niedersachsen, der zuvor den MTV Roßdorf coachte, ist eine Erfolgsgeschichte. „Ich habe den besonderen Teamgeist schon in der Vorbereitung gespürt. Die Mannschaft hat meine Ideen gut umgesetzt, zudem haben sich die Spielerinnen selbst eingebracht und gesagt, wenn sie sich in einem System oder mit einer Vorgabe nicht wohlfühlen“, erklärte der 46-Jährige, der zudem mit einer „Herzensangelegenheit“ punktete. Damit nämlich, dass er 20 mal 20 Zentimeter große Herzen bastelte und als Kette in die Kabine hängte. Darauf verteilten die Spielerinnen sich gegenseitig Komplimente - Vertrauen, das sich in guten Ergebnissen widerspiegelte.
Lange Durststrecken gab es nie. Auf jede Niederlage in der 3. Liga Mitte und Aufstiegsrunde folgte unmittelbar der nächste Sieg. Da gab es kein Hadern von Team und Trainer, dass der Kader zu schmal für höhere Aufgaben schien, weil keine zweite Torhüterin oder zusätzliche Rückraumkraft verpflichtet wurde. Lösungen als Schlüssel des Erfolgs. Angeführt von Heiligenstadts „Motor“. Seiner Kapitänin, die „alles vereint, was eine gute Kreisläuferin und Führungsspielerin ausmacht“: Nele Weyh. Die spätestens nach dem Heimsieg über den 1. FC Köln am fünften Spieltag, als eine 8:2-Zwischenbilanz zu Buche stand, merkte, „dass wir besser sind als angenommen.“
Da lernte Merle Pauser schnell an ihrer Seite und entpuppte sich als sichere Siebenmeterschützin. Da schwang sich Charlotta Martin zu einer immer sicherer werdenden Torhüterin auf. Stieg gar zu einem Publikumsliebling empor und hatte mit 263 Paraden in 25 Einsätzen gehörigen Anteil am Aufstieg. Löwenstark dafür, dass sie erst seit wenigen Tagen 20 Jahre alt ist.
Doch auch zwei Eigengewächse entwickelten sich im Sauseschritt. Marie Sauerwald (71 Saisontore) auf Linksaußen sowie im Rückraum, wo Katharina Koltschenko ebenso der endgültige Durchbruch gelang wie bei vielen Eins-gegen-Eins-Duellen, die in nicht weniger als 129 Treffern als intern Führende der Torjägerliste mündeten. Noch vor der hoch veranlagten Rechtsaußen
Gabriela Vrabie (125/11) und Weyh (111/13).
Ganz ohne routinierte Kräfte ging es aber doch nicht. Spätestens in den Aufstiegsspielen war die Erfahrung von Strategin Anna-Maria Spielvogel ebenso Gold wert wie die von Deborah Spatz. Mit 36/7-Toren hat die 26-Jährige sich schon vor dem bedeutungslosen Rückspiel am Samstag in Frankfurt/Oder die Torjägerkrone der Entscheidungsrunde gesichert. „Damit ist meine Bilanz in Kirchhof ausgeglichen“, sagte die Torjägerin, die mit den Löwinnen 2021 und 2024 ab- und 2023 sowie 2025 wieder aufstieg. Womit sich deren Qualen nach zehn Monaten verletzungsbedingter Pause gelohnt haben. Auch wenn sie den fahrenden Zug der SG 09 verlassen und künftig für den HSV Solingen-Gräfrath Gas geben wird. SEBASTIAN SCHMIDT
SG 09: Martin (11 P./12 GT.), Feller (4/4) - Weyh 9, Sauerwald 5, Koltschenko, Wagner 2, Bätz 2, Spatz 3, Zakrzewska, Spielvogel 5, Pauser 3/1, Vrabie 5, Krömer 1.
FHC: Schneider (3/11), Busse (8/16), Stoik (1/9) - Preussler 2, Szczecina 1, Tsvirko-Neudakh 1, Helbig 3/3, Koch 1/1, Kasper 3, Lingk 1, Kaczmarek, Todorovic 4, Hannemann, Hermann.
SR: Ernst/Sippel. Z: 900.
Siebenmeter: 1/2:4/4.
Zeitstrafen: 2:6-Minuten.
Rote Karte: Hannemann (9.).
Quelle: HNA Schwalm-Eder-Sport 10.06.2025
Wir bedanken uns sehr herzlich,
bei unseren treuen Sponsoren für die Förderung Hallenwechsel am 7. Juni 2025, von Melsungen nach Rotenburg an der Fulda, in die Göbels Hotel Arena Rodenberg. Aber auch bei unseren Ehrenamtlichen, die diesen Heimspieltag mit persönlicher Kraft und ganz viel Energie vorbereiten und gestalten.
Saisonabschluss mit Verabschiedung
Eine lange Saison geht zu Ende. An einem besonderen Ort, in Rotenburg an der Fulda, spielt die SG 09 Kirchhof das letzte Heimspiel in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga der Frauen. „Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen“, sagt Marie Sauerwald, die seit den Minis das Kirchhof-Trikot trägt. Der heimische Traditionsverein verspricht seinen Fans noch einmal viel Spannung auf dem Spielfeld gegen den Frankfurter HC. Nach dem Spiel wollen wir die Saison feierlich ausklingen lassen. Dazu gehört auch die Verabschiedung für die scheidenden Spielerinnen.
Die SG 09 Kirchhof verabschiedet sich von:
Deborah Spatz
Lea Immelnkämper
Wiktoria Zakrzewska
Nele Weyh
Anna Maria Spielvogel
Trainer Sascha Heiligenstadt und Betreuer Marco Rudolph wollen ebenso neue Wege gehen. Wobei Marco Rudolph der SG 09 Kirchhof treu bleibt und neue Aufgaben im Juniorteam übernehmen wird.
Wir bedanken uns für bei allen für viele schöne Momente, und wünschen für die Zukunft von Herzen nur das Beste.
Sportlich und privat.
Fotos: Artur Schöneburg
04.06.2025

Hallo liebe Handballfans,
Auf Grund der Nachfrage öffnen wir am morgigen, Mittwoch, am 4.Juni 2025, in der Zeit von 18.00 h bis 19.30 h im Foyer der Stadtsporthalle, Eingang oben, den erneuten Ticketverkauf für das letzte Heimspiel in der Saison 2024/2025.
Das Ticket kostet bei freier Platzwahl auf der Haupttribüne 10€,
mit Parkplatz im Parkdeck 12.50 €.
Die Tageskasse am Samstag, in der Göbels Hotel Arena Rodenberg in Rotenburg, öffnet pünktlich um 16.00 h.
Der Einlass in die Arena ist um 17.00 h.
Der Shuttle Bus fährt um 16.30 h in Melsungen, am Bus Bahnhof, ab.
In Rotenburg, am Rewe Markt, ist um 17.15 h Abfahrt.
Der Service ist kostenlos für unsere Fans. Wir bedanken uns bei unserem Reisebus-Partner Alheimer Reisen in Rotenburg an der Fulda.
Nach dem Spiel ist ein schöner Saisonabschluss mit Verabschiedung der Spielerinnen und von Trainer Sascha Heiligenstadt geplant.
Beste Grüße bis zum Samstag
SG 09 Kirchhof


Top-Verstärkung für Kirchhof:
Hannah Berk wechselt zu den Löwinnen

Foto Artur Schöneburg
Die SG 09 Kirchhof kann einen echten Transfer-Coup vermelden: Hannah Berk schließt sich zur neuen Saison dem ambitionierten Drittligisten an. Die 21-jährige Außenspielerin wechselt nach dem Abstieg der Vipers aus der 2. Bundesliga nach Melsungen – ihr Vertrag bei den Vipers war nur für die zweithöchste Spielklasse gültig. Damit öffnete sich für beide Seiten eine neue Tür – und die wurde schnell und entschlossen durchschritten.
Den Kontakt stellte Karina Schleider her, einst selbst auf Linksaußen bei der SG 09 Kirchhof aktiv (damals noch als Karina Mühlhausen). Die zentrale Frage: „Warum spielt Hannah eigentlich nicht bei uns?“ – eine Frage, die sich beim Traditionsverein viele gestellt hatten. Das anschließende Treffen zwischen Verein und Spielerin verlief wie aus dem Bilderbuch.
„Hast du Bock auf Kirchhof – egal ob Liga 2 oder 3?“ lautete die direkte Frage. Hannahs Antwort kam ohne Zögern: „Ja, ich habe Bock!“ – Ehrlich, klar und voller Überzeugung. Von da an lief alles wie am Schnürchen. Die Gespräche waren geprägt von gegenseitigem Vertrauen und sportlicher Vision. Christian Denk überzeugt Hannah Berk mit den Zielen des Vereins – und die junge Spielerin war sofort begeistert vom Gesamtpaket.
„Dass wir Hannah Berk für uns gewinnen können, ist ein großer Erfolg“, sagt Christian Denk. „Sie bringt alles mit, was wir uns für unsere Außenspielerinnen wünschen: Tempo, Athletik, Spielintelligenz und eine professionelle Einstellung.“ Mit Berk auf Rechtsaußen und den bereits vorhandenen Spielerinnen Gabriela - Alexandra Vrabie, Marie Sauerwald und Emilia Damm verfügt die Sportgemeinschaft nun über eine löwenstarke Flügelzange.
Trotz ihres jungen Alters bringt Hannah Berk bereits Erstliga-Erfahrung mit und kennt den Druck auf höchstem Niveau. „Sie wird unser Spiel nicht nur beleben, sondern auch bereichern“, sind sich die Verantwortlichen sicher. Besonders erfreulich: Berk stammt aus der Region – ein weiterer Grund zur Freude für Fans und Umfeld.
Für Christian Denk schließt sich mit diesem Transfer auch ein Kreis: „Ich hatte Hannah schon als 16- Jährige im Training und wollte sie damals unbedingt fest verpflichten – der Wechsel kam aber nicht zustande. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat. Beide Seiten wollten es – jetzt ist es Realität.“
Mit Hannah Berk geht der Verein den nächsten konsequenten Schritt in Richtung Zukunft – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Eine Spielerin mit Potenzial, Charakter und Leidenschaft, die perfekt zur Philosophie der SG 09 Kirchhof passt. Die Fans dürfen sich auf eine neue Lieblingsspielerin freuen – und auf viele temporeiche Angriffe über die rechte Außenbahn.
Kirchhof, den 30.05.2025

Mehr Tempo mit links:
Hannah Berk wechselt von den Vipers zur SG 09 Kirchhof

Foto Artur Schöneburg
Das ist eine erstklassige Verstärkung für die SG 09 Kirchhof: Die Löwinnen haben Hannah Berk verpflichtet, deren Vertrag bei der HSG Bad Wildungen mit dem Abstieg der Vipers ausgelaufen war. Bei den Löwinnen hat die 21-Jährige ligaunabhängig bis 2027 unterschrieben.
„Kirchhof ist eine Top-Adresse, egal ob Damen- oder Jugendbereich. Ich freue mich auf ein tolles, junges Team, bei dem ich mich vor allem mit meinem Tempo einbringen kann“, sagt die Linkshänderin. Berk ist zusammen mit weiterhin Gabriela Vrabie als Duo auf Rechtsaußen eingeplant. Damit und mit Marie Sauerwald sowie der aus der eigenen Jugend aufrückenden Emilia Damm steht die Flügelzange für die kommende Spielzeit.
Berk stammt aus Bad Hersfeld und hatte bereits als 14-Jährige ein Probetraining in Kirchhof, blieb jedoch heimatverbunden zunächst beim TV Hersfeld. Im Winter 2019/20 wechselte sie zum SV Germania Fritzlar und spielte mit 16 Jahren bereits in der 3. Liga. Unter anderem auch mit Chantal Reimbold, die im Sommer von der Germania zu Kirchhof geht. Berk blieb bis 2023 in der Domstadt, ehe sie sich den Vipers anschloss. 58/1-Tore in der 1. Liga (Saison 2023/24) sowie 63 Treffer in der 2. Liga (2024/25) gelangen der Linkshänderin, die in der Abwehr auf Halb deckt und auch im rechten Rückraum wirken kann.
Hoffnung auf mehr Erfolgserlebnisse
Eine Serie möchte sie indes umgehend beenden: mit Fritzlar (3. Liga) und den Vipers (1. und 2. Liga) stieg sie in den letzten drei Spielzeiten ab. „Als Mannschaft erhoffe ich mir wieder mehr Erfolgserlebnisse und hoffe zunächst, dass aktuell der Aufstieg gelingt. Persönlich sehe ich besonders bei meinen Wurfvarianten noch Luft nach oben“, erklärt die Frohnatur, die in Kassel lebt und dort im fünften Semester Lehramt auf Gymnasium studiert. Daher kennt sie etwa SG-Leistungsträgerin Katharina Koltschenko und freut sich, künftig gemeinsam mit ihr auf der Platte zu stehen.
Quelle HNA 30.05.2025




























